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Review: Dead or Alive 5 im Test

Tecmo Koei und das Entwicklerteam von Team Ninja zeigen sich nun wieder von ihrer feinsten Seite und präsentieren nun den fünften und heiß erwarteten Teil der Dead or Alive-Serie. Hat das Spiel im Vergleich zu Tekken oder Soul Calibur mit seinem realistischen Erscheinen die Nase vorne oder steckt hier nur heiße Luft dahinter? Alles Weitere erfahrt ihr nun in unserem umfangreichen Test zu „Dead or Alive 5“.

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Einzelspieler und Multiplayer:

Mit dem neuen Beat’em Up-Prügelspiel „Dead or Alive 5“, welches nach 12 Jahren endlich wieder seine Rückkehr auf die heimische PlayStation 3-Konsole feiert, möchte man wieder in das Kampfgeschehen einsteigen. Serien-Schöpfer Tomonobu Itagaki, welcher für alle Fans bekannt sein müsste, hat mitlerweile sein Amt bei Team Ninja niedergelegt, wobei sich die Spieler dennoch auf einige bekannte und neue spielbare Charaktere freuen dürfen. Es gibt genügend Stages und Modi wie dem Story-Modus, Versus, Tag-Team, Arcade, Survival und Time-Attack, um sich mit Freunden oder Spielern auf der ganzen Welt zu messen. Auf was sich jeder freuen darf, ist die wie schon bei den Vorgängern in den Vordergrund gerückte Geschichte des Spiels. Hierbei erlernt man in den ersten Kämpfen die wichtigsten Grundlagen des Spiels. Hierzu gehören unter anderem Aufgaben wie die Faust-, Tritt- und Blockmanöver, bei welchen man mit einem guten Abschluss neue Titel-Sprüche, Trophäen und noch bisher unbekannte Boni für den angelegten Account freischalten kann.

Die umfangreiche Haupt-Story des Spiels präsentiert sich bei „Dead or Alive 5“ mit einer beachtlichen Zahl von über 60 Kämpfen. Die sehr übersichtlich aufgebaute Story lässt den Spieler förmlich in das Spiel tauchen, da die Charaktere nochmals ordentlich vorgestellt werden, um einen kleinen Eindruck zu erhalten. Wir befinden uns in einem großen Kampfturnier, welches alle angetretenen Charaktere gewinnen möchten. Die kurz eingeblendeten Cut-Szenes sind einerseits lustig, aber wiederum auch sehr ernst und toll zusammengeschnitten worden. Die schon oben angesprochenen Aufgaben werden im Verlauf der Geschichte auch immer schwerer und bieten euch neben dem Gewinnen eine tolle Nebenherausforderung und Langzeitmotivation.

Das Spiel bietet euch mit insgesamt 24 Kämpfern ein tolles Kampfaufgebot. Darunter hat Team Ninja fünf neue, aber trotzdem bekannte Gesichter zu dem Spiel hinzugefügt. Hierbei handelt es sich um drei Kämpfer des Titels Virtua Fighter. Diese nennen sich Akira, Sarah und Pai. Aber im Vergleich zu den drei Virtua-Fighter-Kämpfern lassen sich die zwei anderen, Rig der Taekwondo-Meister und Mila die Mixed Martial Arts-Kämpferin etwas besser und griffiger spielen. Um auf den Punkt zu kommen, haben uns einfach die Moves der neuen Kämpfer etwas mehr zugesagt, da diese im Vergleich zu den etwas steif wirkenden Virtua-Fighter-Moves sehr abwechslungsreich und etwas frischer auf dem Bildschirm erscheinen.

Der heiß erwartete Multiplayer-Modus hält auch was er verspricht. Hier kann man mit allen enthaltenen Charakteren in verschiedenen Matches gegeneinander antreten, in denen ihr entscheiden könnt, ob ihr Freundschaftskämpfe oder Ranglistenspiele absolvieren wollt. Ob Anfänger oder Profi, hier darf sich jeder Spieler mit allen aus der Welt messen und sein Können unter Beweis stellen. Zusätzlich stehen alle Schauplätze zur Auswahl, welche natürlich auch über ihre dynamischen Gebiete verfügen. So kann man seinem Gegner unter anderem über ein Geländer einen Stock tiefer prügeln, was zu einem taktischen Vorteil führen kann, wenn man sich durch so ein Manöver einschüchtern lässt. Der lokale Mehrspieler-Modus bietet euch den selben Umfang wie schon oben angesprochen und ist daher für tolle Prügelabende sehr gut geeignet.

Gameplay:

“Dead or Alive 5″ lässt sich wie die Vorgänger unkompliziert und flüssig spielen. Hierbei hat man zwei Angriffsarten bei jedem Charakter zur Verfügung, während ihr eure Hände und Füße benutzen könnt. Aber natürlich sind auch die Defensivmanöver sehr wichtig. Hierbei besteht die Möglichkeit die Angriffe des Gegners zu Blocken oder gegebenfalls auch zu Kontern. Blocken ist im Vergleich zum Konter-System leicht, denn wenn man sich bei einem Konterversuch etwas zu viel Zeit lässt, könnte es schon einmal vorkommen, dass man eine spektakuläre Combo des Gegners abbekommt.

Dieses bekannte und einzigartige Konter-System macht den Unterschied zwischen den verschiedenen Prügelspielen aus. Wenn man gut aufpasst und sich dem Spiel anpasst, gelingt es einem tatsächlich fast allen Angriffen zu entkommen und zu einem Gegenangriff zu starten. Auch wenn es sich leicht anhört, muss man trotzdem für einen erfolgreichen Gegenangriff auch die kritischen Treffer, Wurf-Techniken, und Spezial-Moves etwas einstudieren.

Die dynamischen Umgebungen verleihen dem Spiel auch eine einzigartige Note. Hierbei kann man sämtliche Gegenstände in der Umgebung für sich nutzen. Zum Beispiel den Gegner gegen eine Tonne treten oder durch einen Zaun schlagen. Auch mehrere Ebenen stehen einem hier zur Verfügung. Man kämpft unter anderem in einem mehrstöckigen Haus und kann sich bis ins Untergeschoss prügeln. Welches Spiel gibt euch heutzutage noch so eine Möglichkeit? Richtig keins, da alle anderen Kämpfe der Prügelspiele wie Tekken auf einer Ebene ausgetragen werden. Dies ist ein tolles Feature, was das Entwicklerteam von Team Ninja unbedingt für die folgenden Titel beibehalten muss, um aus dem Schatten anderer Titel zu treten.

Zwar bietet der neue Tecmo Titel nicht viele neue Änderungen, doch gibt es noch die Power Blows, welche auch als Spezialangriffe bekannt sind. Diese lassen sich ähnlich wie bei Street Fighter x Tekken ausführen, doch kann man bei der Auffüllphase keine andere Aktion durchführen. Also darf jeder selbst entscheiden, ob er sich einen Vorteil mit diesen Moves verschaffen möchte oder es lieber sein lässt, denn manchmal sind diese entscheidend für den Ausgang des Kampfes.

Auch die vielen Gefahrenbereiche der Stages wurden bei Dead or Alive etwas mehr in den Vordergrund gehoben. Jetzt kann man noch schneller einem Gegner den Energie-Balken leeren. Neben einer Reihe an Critical Burst-Moves, mit welchen man nach einer Zeit eine Lähmung am Gegner hervorrufen kann, hat man kurz darauf die Möglichkeit einen Power Blow-Move anzuwenden, um einen ordentlichen Schaden zu verursachen.

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Grafik und Sound:

Die insgesamt 16 interaktiven Stages wurden sehr gut in Szene gesetzt und sind atemberaubend. Wenn man einen Power Blow ausführt und die Umgebung bei den Kamerabewegungen etwas näher betrachtet, sieht man auf was sich das Entwicklerteam von Team Ninja spezialisiert hat. Sie haben nämlich eine fantastische Arbeit bei dem Umgebungs-Details geleistet und bieten den Spielern damit eine wunderbare Kampferfahrung. Als Orte hat man hierbei die Auswahl zwischen einem Ring, ein Hochhaus, einer Wüstenstadt, Wasserkanal und noch mehr, um seinen Gegner durch die gut dargestellten Fenster, Tonnen, explosiven Sprengstoff-Fässer oder Absperrungen zu prügeln. Hiermit fühlt sich jeder Kampf neu an.

Die Animationen der Charaktere und die angekündigte Brüste- und Wet-Shirt-Physik wurden sehr gut umgesetzt. Die Grafik wird neben dem ganzen Glanz noch mit einer 60 FPS Bildrate begleitet, was dem Spiel ein flüssiges Erscheinen gewährt. Auch nach mehreren Kämpfen konnten wir keinerlei Einbrüche der Bildrate, Ruckler oder weiteres erkennen.

Der Sound wurde sehr schlicht gehalten. Während man im Menü noch mit sanften Tönen begleitet wird, wird man im Spiel mit fetzigen Tönen über die Stages gejagt – Fast wie bei einer Verfolgung. Eigentlich nicht schlimm, da man dadurch sehr angespannt und gefesselt vom Spiel in die Kämpfe geht. Die Synchronsprecher haben bei der Lippensynchronisation auch gute Arbeit geleistet. Wer aber nicht mit den Stimmen hinterherkommen sollte, aktiviert einfach die Untertitel, um in ganzer Ruhe das Geschehen mitlesen zu können.

Fazit und Bewertung:

“Mit Dead or Alive 5 möchte sich der Publisher Tecmo Koei wieder ein festes Standbein auf der PlayStation 3 aufbauen, das sie in unseren Augen sehr gut gemeistert haben. Auch wenn man mit 24 Kämpfern eine gute Auswahl hat, könnte man in der Zukunft den Umfang etwas erweitert. Grafisch sieht das Spiel sehr schön aus und bietet mit seinen verschiedenen Stages, welche neben mehreren Ebenen auch einige Fallen beinhaltet, jede Menge Abwechslung. Genug Spielmodi wie Tag-Team, Arcade, Survival und Time-Attack sind natürlich auch vertreten. Da der Spielspaß bei dem Titel sehr hoch ist, können Freunde von Kampfspielen auf jedenfall zugreifen.”

Doa5 Review Bewertung Review: Dead or Alive 5 im Test

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