1000 Account Daten von Ubisoft gehackt
Der Hacker-Gruppe „No-Name-Crew“ gelang es, die Händlerdaten aller Ubisoft-Partner für das sogenannte Ubisoft-Tradeportal zu stehlen.
Nun wurde auch der Spieleentwickler und Publisher Ubisoft Opfer eines ernst zu nehmenden Hack-Angriffes. Der Hacker-Gruppe „No-Name-Crew“ gelang es, die Händlerdaten aller Ubisoft-Partner für das sogenannte Ubisoft-Tradeportal zu stehlen. Der komplette Datenbankinhalt wurde mittlerweile auf der Internetseite der dubiosen IT-Spezialisten veröffentlicht.
Zu sehen sind rund 1000 Accountdaten von verschiedenen Händlern, darunter auch die Konten von Firmen wie Media-Saturn oder Nintendo. Neben der registrierten E-Mail-Adresse, der Telefonnummer und dem bürgerlichen Namen des Accountinhabers ist auch das unverschlüsselte Passwort des jeweiligen Zugangs in der Datenbank enthalten.
Im Tradeportal des betroffenen Spieleunternehmens können Händler exklusive Informationen über anstehende Releasetermine, Beta-Phasen und andere Daten erhalten, die noch nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Dementsprechend unangenehm dürfte der Vorfall somit für Ubisoft sein, da nun faktisch jedem der Zugang zum Portal offensteht.
Der mutmaßliche Leiter der NN-Crew, ein sogenannter „Darkhammer“, erklärt in einer Stellungnahme die Motivation, die seine Gruppe zur Attacke auf den Konzern bewegt hat. Nach Ansicht der Crew könne man die mangelnde Sicherheit bei großen Unternehmen, die über zahlreiche Kundendaten verfügen, nicht mehr tolerieren. „Jede Lücke wird ab jetzt schamlos ausgenutzt, alles was wir in die Hände bekommen werden wir leaken, um den größtmöglichsten finanziellen Schaden zu erreichen, denn so kann es nicht weiter gehen. Wir wollen wieder Privatsphäre und einen verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten, sofort, sonst müsst Ihr mit weiteren Konsequenzen rechnen“, mahnen die Hacker.
Wie die Eindringlinge sich Zugang zu den veröffentlichten Daten verschaffen konnten, wird auf der Internetseite der Crew nicht erklärt. Jedoch scheint festzustehen, dass Ubisoft bei seinem Tradingportal auf eine Verschlüsselung der Passwörter verzichtete, was definitiv ein Sicherheitsdefizit darstellt. Bislang reagierte der betroffene Konzern noch nicht auf den Vorfall.

Quelle: NoNameCrew

Markus
27. Juni 2011 at 15:50
oh man, die scheiß hacker sollen alle eingesperrt werden die idioten. wenn es die nicht geben würde brauch man auch keine sicherheitsleute
TheSuperMario
27. Juni 2011 at 17:21
Die Firmen wollen einfach nur Geld sparen und wollen keins in die Sicherheit der Kundendaten stecken. Echt eine Frechheit…
Philipp
27. Juni 2011 at 20:37
Finde es eine frechheit von hackern soetwas zu tun. Was bringt es ihnen denn,sich so zu beweisen??? Meiner Meinungs ganz schön armseelig. Wenn die Leute so viel Langeweile haben sollen sie lieber rausgehen und FUßball oder sonst etwas spielen, anstatt schäden in zich tausenden wenn nicht sogar Millionenschäden zu verursachen sowas ist einfach nur feige und zeigt das sie nicht weiterentwickelt haben. Zu Ubisoft kann ich nur sagen,warum werden die Daten auch nciht verschlüsselt sind denn wir Kunden ihnen so viel wert??? Ohne uns wären sie schon pleite, so eine Blamage sollte besser nicht mehr vorkommen-