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Review: Worms Collection im Test

Holt die Kanonen raus und besiegt die Würmer, dass ist das Motto der neuen „Worms Collection“ aus dem Hause Team 17. Hierbei sind von dem Publisher die drei erfolgreichsten Worms-Spiele zu einer Spielesammlung zusammengestellt worden. Die kleinen, süßen, aber doch gefährlichen Würmer zeigen euch erneut in einer aufgefrischten High Definition Optik ihr Können. Behält der Würmer-Krieg seinen bekannten Scharm? Lohnt es sich alle drei Spiele zu spielen oder explodiert den kleinen Tierchen dieses Mal die Granate in ihren eigenen Händen? Das erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen „Worms Collection“-Test.

Worms Collection Review: Worms Collection im Test

Drei legendäre Würmer-Hits schlagen erneut zu:

Seit kurzem sind für alle Fans der Serie drei der erfolgreichsten Spiele der bekannten und sehr geschätzten “Worms”-Spielereihe als Disc-Version und als Download im PlayStation Network zu einem günstigen Preis verfügbar. Zur Auswahl stehen euch hierbei die Titel Worms, Worms 2: Armageddon und Worms: Ultimate Mayhem inklusive 6 DLCs, welche unter anderem neue Waffen, Landschaften und Outfits für die Würmer beinhalten.

Wie schon bei allen Worms-Spielen zuvor, ist hier jeder Spieler Herzlich Willkommen, da man auch als Neueinsteiger sehr schnell mit den Spielen klar kommen wird. Zum Beginn sucht man sich einen der drei oben aufgelisteten Worms-Titel aus und installiert sie mit samt ihren DLCs auf der PlayStation 3-Konsole. Hat man das getan kann es im Großen und Ganzen schon zur Sache gehen. Schön finden wir das man nicht nur die traditionellen 2D-Spiele, sondern auch ein drei dimensionales Spiel in die Collection aufgenommen hat. So bekommt man die volle Vielfalt von Worms geboten, welche seit über 15 Jahren einen virtuellen Krieg auf den Bildschirmen führen.

Worms 620x254 Review: Worms Collection im Test

Worms:

Beginnen wir doch mit dem ersten “Worms”-Spiel, auf welchem ja schließlich alle Nachfolger basieren. Hier empfehlen wir jedem Neueinsteiger, wie bei vielen anderen Spielen auch, zunächst das Tutorial durchzuspielen, um dort zu lernen, wie man sich mit den Würmern auf dem 2D-Kampffeld bewegt und gegen andere agiert. Da die Steuerung sehr simple aufgebaut ist, kann man sich diese schnell einprägen und es wird erst bei den ersten Schuss-, Flug und Wurfübungen etwas spannender. Hierbei dürft ihr unter anderem mit einer Schrotflinte und Granaten kleine Ziele treffen. Außerdem kommt auch das Jet-Pack zum Einsatz, welches euch mit einer angegebenen Füllmenge an einen anderen Ort katapultiert – auch sehr nützlich, um Kisten einzusammeln. Man wird auch schnell bemerken, dass die Einberechnung des Windes beim Abschuss der Waffen sehr zu beachten ist, sonst trefft ihr vielleicht noch euren eigenen Wurm, was euch den Sieg kosten könnte. Natürlich muss man sich auch vor dem Wasser in Acht nehmen, das jeweils zum Rundenende ansteigt und die kleinen Tierchen zum Ertrinken zwingt.

Eine weitere sehr praktische und taktische Komponente ist, dass die Umgebung komplett mit ihren Items zerstörbar ist. Zur Auswahl stehen dem Spieler kurz vor dem Beginn viele Einstellungsmöglichkeiten für die Kampf-Landschaft. Neben Öl-Fässern und Minen habt ihr Einfluss auf den Wasseranstieg, den Wind und den Abwurf der Kisten, welche neue Waffen, Hilfsmittel wie Seile oder Lebensenergie enthalten. Auch über das Aussehen darf man bestimmen, vom Sportplatz über die Stadt bis zur Hölle ist hier alles vertreten.

Hat man sich nach den vielen Herausforderungen der bevorstehenden immer schwieriger werdenden Kampagne gestellt und sucht trotzdem noch nach etwas mehr Abwechslung, dann gibt es natürlich noch einen Multiplayer, welcher wahlweise lokal oder in Online-Spielen gegen drei weitere Teams gespielt werden kann. Auch hier stehen einem alle oben aufgelisteten Anpassungsmöglichkeiten zur Verfügung. Leider findet man bei dem ersten Worms-Titel kaum einen Gegenspieler mehr in den Lobbys, weil der Titel selbstverständlich ein wenig in die Jahre gekommen ist.

Worms 2 Armageddon Logo 620x250 Review: Worms Collection im Test

Worms 2 Armageddon:

Bei “Worms 2: Armageddon” hat man wie schon bei „Worms“ auch den tollen 2D-Stil beibehalten. Im Grunde ist es ein erweitertes Worms-Spiel mit der gleichen Aufmachung. Aber natürlich gibt es hier im Vergleich einige neue Sachen im Angebot. Neben den beiliegenden DLCs, welche die Kampagne um einige weitere Level erweitert, enthält der Titel “Worms 2: Armageddon” auch einen eigenen Shop, in welchem man seine in der Kampagne, Parcours und Herausforderungen erspielten Punkte gegen verschiedenen Accessoires und Waffen eintauschen kann. Dazu zählen unter anderem Waffen, wie die berühmte Bananenbombe, die Heilsarmee oder der Beton-Esel, welche einen großen Schaden auf dem Feld anrichten können – daher werden diese nur zum Kauf angeboten.

Hat man nach einigen Spielen genug Punkte gesammelt, kann man durchaus ein aufregendes Spiel-Schema erstellen, in welchem man richtig die Party steigen lassen kann. Auch der Multiplayer von “Worms 2: Armageddon”  bietet im Vergleich zum ersten “Worms” mehr Abwechslung und Individualität. Schon alleine das mit 48 verschiedenen gefüllte Waffenmenü gibt den Spielern mehr Möglichkeiten in den brenzlichen Situationen zu agieren und sich den Sieg trotz Unterzahl an Würmern noch zu sichern.

Nach einer Weile merkt man aber schnell, dass der zweite Teil “Worms 2: Armageddon” ein großes Update zum ersten „Worms“-Titel ist und wirklich Dimensionen zwischen ihnen liegen. Der Multiplayer-Modus wird hierbei aber noch sehr häufig von den Spielern in aller Welt in den Gebrauch genommen. Die Räume waren gut gefüllt und der Schlacht stand nichts mehr im Weg. Toll hierbei ist, dass man nun eine Vielzahl an neuen Waffen zur Verfügung hat. Dadurch wird das Online-Erlebnis enorm gesteigert. Gespielt wird hier wie gewohnt mit bis zu vier Spielern im 2 gegen 2-Modus oder im bekannten vier gegen vier Deathmatch, welches natürlich auch mit zwei oder drei Teams ausgeführt werden kann.

worms ultimate mayhem Review: Worms Collection im Test

Worms: Ultimate Mayhem:

“Worms: Ultimate Mayhem” tanzt nun völlig aus der Reihe. Während man “Worms 2: Armageddon” noch in der klassischen 2D-Ansicht spielte, geht es hier in die Welt der dreidimensionalen Würmer. Somit stellt sich das bekannte Worms-Spiel komplett anders dar als seine vorherigen Teile. Sehr interessant fanden wir, dass man hier ein Riesenaufgebot von rund 80 Missionen geboten bekommt. Diese hat man in zwei unterschiedliche Kampagnen und zwei Herausforderungs-Modi für die Spieler untergebracht. Hier wartet eine großartige Spielzeit auf euch, da der Schwierigkeitsgrad natürlich auch pro Level angehoben wird.

Das dritte Spiel der „Worms Collection“ legt in allen Vergleichen zu den Vorgängern noch einmal eine Schippe drauf. Man kann die Würmchen nun noch individueller mit noch mehr Ausstattungsmöglichkeiten personalisieren. Toll ist zudem, dass Team 17 eine knuffige Story eingebaut hat, welche einem von einer Waffe und Hilfsobjekt zum anderen verhilft. Das Gameplay ist zwar für eingefleischte Worms-Spieler etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Runden werden auch diese einen Draht zu dem Titel finden und es schaffen die Waffen trotz Wind und der 3D Umgebung an ihr Ziel zu bringen. Der Online-Modus ist wie immer übersichtlich aufgebaut und bietet die gleichen Spiel-Möglichkeiten wie die Vorgänger.

Grafik und Sound:

Dieses Mal müssen wir nicht einen sondern gleich drei Titel beurteilen. Man kann schnell zwischen zwei Kriterien der Grafik unterscheiden. Das wären unter anderem die 2D- und 3D-Landschaften. Die Grafik ist bei beiden wie gewohnt seinem Comic-Stil treu geblieben und natürlich mit den unzähligen Animationen der Würmer ganz nett zu betrachten. An die 3D-Optik muss man sich zwar etwas gewöhnen, aber es sieht auf keinen Fall schlecht aus, auch wenn es nicht ganz der HD-Kracher ist. Man hat sich bei den Remakes für das PlayStation Network wirklich Mühe gegeben und das lässt sich auch in vielen Bereichen, wie der Umgebung und den Explosionen, leicht erkennen.

Der Sound ist wie immer sehr schrill und originalgetreu gehalten. Die piepsigen Wurmstimmen müssen einfach enthalten sein, sonst würde die Reihe wohl sein Flair verlieren. Die krachenden und mit viel Wucht dargestellten Explosionen sind nach dem Erscheinen der Würmer das wichtigste für das Trommelfell. Nebenbei darf man ja auch seine Stimme für den jeweiligen Trupp wählen, welche von Deutsch über Englisch bis hin zu Jamaikanisch dem Spieler zur Auswahl steht.

Fazit und Bewertung:

Eine Spielesammlung wie die „Worms Collection“ zu testen, ist für uns immer eine sehr besondere Herausforderung. Letztendlich mussten wir alle Fakten auf einen Haufen schmeißen und daraus eine fertige Suppe kochen. Alle drei Titel haben ihr eigenes Erscheinen, obwohl sich die ersten beiden vom Aussehen sehr ähneln. Spielen lassen sich alle drei prächtig und der Umfang, welcher sogar noch durch 6 DLCs erweitert wurde, ist sehr enorm und man bekommt eine Menge geboten. Jeder, der diese Titel noch nicht besitzt oder schon immer so eine tolle Worms Collection in seiner Sammlung haben wollte, muss einfach zuschlagen.

 Review: Worms Collection im Test

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