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Review: Resistance 3 – Test

Passend zum heutigen Release von Insomniacs “Resistance 3″ haben wir nun für euch unseren Test. Ist “Resistance 3″ ein Highlight in diesem Jahr oder doch eine wahre Enttäuschung? Die Antwort haben wir für euch in unserem Test.

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Resistance 3 Test – Story:

Die Story von Resistance 3 setzt die Geschehnisse aus dem zweiten Teil der Serie fort, wobei ein neuer Charakter der neue Held ist. Rund vier Jahre nach dem Ende des Vorgängers beginnt nun die Geschichte des Joseph Capelli. Joseph hatte schon seinen Auftritt im zweiten Teil der Serie als Kamerad und letztlich auch als Erlöser von Nathan Hale, in dem er Hale von seinen Qualen der Infizierung erlöste. Die komplette USA liegt im Jahr 1957 in völliger Verwüstung und die Chimera haben nun deutlich die Macht über die Welt. Nur noch kleine Menschenkolonien bestehen, die sich aus wenigen Überlebenden zusammensetzen. In der Kolonie in Haven befindet sich auch Joseph Capelli mit seiner Frau Susan und seinem Sohn Jack, um sich vor den Bestienscharen zu schützen und zu verstecken.
Als der für tot geglaubte Wissenschaftler Dr. Malikov auftaucht und von einer tödlichen Möglichkeit erzählt die Chimera-Invasion zu stoppen, macht ihr euch zusammen auf dem Weg um letzlich doch das Blatt und das Schicksal der Welt zu wenden. Der möglicherweise letzte Kampf gegen die Chimera hat begonnen.
In den insgesamt 20 Leveln seht ihr die unterschiedlichsten Gegenden, welche von der ländlichen Kleinstadt über Katakomben zu einem zugefrorenen New York führt. Je weniger die Entfernung zu eurem Ziel ist, desto sichtbarer wird die postapokalyptische Zerstörung.

Resistance 3 Test – Gameplay und Waffensystem:

Die wichtigste und zugleich ungewohnteste Neuerung sind die Medi Kits, welche aufgesammelt werden müssen, um die Energieleiste aufzufüllen. Normalerweise ist man von den Shooter Kollegen wie Killzone 3 eine regenerative Energie gewohnt, wobei hier absichtlich auf das Feature verzichtet wurde. Aus diesem Grund werden die Kämpfe noch spannender und fordernder, da ihr neben den in den Leveln platzierten MediKits auch an den Leichen der Feinde das begehrte Fläschchen finden könnt. Die künstliche Intelligenz der Gegner ist überwiegend gut ausbalaciert, wobei an manchen Stellen die Gegner etwas spät reagieren. Unser erster Testlauf war auf dem Schwierigkeitsgrad Normal und mussten an einigen Stellen feststellen, dass man schon bei dieser Schwierigkeit eine Taktik entwickeln muss, um die Massen zu überstehen. Nutzloses Dauerfeuer bringt euch hier nicht weiter. Neben den vielen Action Szenen gibt es natürlich auch ruhigere Momente, die euch eine kurze Verschnaufmöglichkeit und Zeit bieten um die Gegenden zu betrachten. So wedelt euch im Versteck der Menschen ein Hund zu und man findet an jeder Ecke NPCs, die euch in einen Smalltalk verwickeln.
“Resistance 3″ verfügt über ein aus insgesamt 12 Waffen bestehendes Waffenarsenal, welches eigentlich alles bietet, um den Bestien den Hintern zu versohlen. Von der einfachen kleinen Magnum zum schweren Raketenwerfer ist alles mit am Start, wobei einige Waffen erst im Verlauf des Spiels freigeschaltet werden. So seit ihr am Anfang erst im Besitz der Bullseye und im guten Mittelfeld Besitzer aller 12 Waffen – also dem kompletten Arsenal, welche komfortabel per Halten der Dreiecktaste ausgewählt werden können. Beim einfachen Druck auf die Dreieck Taste wird schnell zur vorherigen Waffe gewechselt.
Sehr cool ist auch hier die Zweitfähigkeit der einzelnen Waffen, welche dem Spieler taktisch neue Handlungen erlauben. So kann man mit der bekannten Bullseye, wie bei den Vorgängern auch, die Gegner mit einer Peilkugel antaggen, sodass alle Kugeln zum Gegner gelenkt werden. Mit dem Bohrer könnt ihr beim Anvisieren durch die Wände gezielte Schüsse abgeben, um die Feinde zu erledigen. Als Sekundärfähigkeit seit ihr in der Lage ein gelbes Schutzschild aufzubauen, welches die Schüsse der Bestien abblockt. Mit der Marksman könnt ihr eine Dreier Salve schießen und zusätzlich einen kleinen Wachroboter abfeuern, der die in der Nähe befindlichen Gegner abschießt. Eine neue Waffe ist der Atomizer, welcher eure Feinde mit einem Stromschlag erledigt oder als Sekundärfunktion eine Art schwarzes Loch erstellt, welches alle Gegner in der Umgebung in ihre Einzelteile zerlegt. So könnten wir euch natürlich den Rest der Waffen vorstellen, doch sollten einige Waffen im Spiel eine Überraschung bleiben. Wir möchten euch nur sagen, dass sich Insomniac Games einige neue geniale Waffen ausgedacht hat, die euch im Kampf gegen die Chimerahorden helfen werden.
Im Spiel wird man sich schnell über die Anzeige der Waffe im oberen rechten Bildschirmrand wundern, welche euch den Name der Waffe, einen Fortschrittsbalken und das jetzige Level anzeigt – das ist neu. In Resistance 3 setzen die Entwickler auf ein neues Upgradesystem der Waffen, in dem ihr beispielsweise eure Bullseye auflevelt, um stärkere Kugeln zu erhalten. So levelt ihr alle 12 Waffen auf Level 3, um die maximale Stärke aus den Waffen zu kitzeln. Anbei bemerkt, gibt es dafür auch eine silberne Trophäe. Wie in den Vorgängern auch, gibt es auch hier kleine Ingame Trophäen, die ihr erledigen könnt. So bekommt ihr beispielsweise 15 Credits beim Aufleveln einer Waffe bis auf das Maximum. Mit den erspielten Credits könnt ihr euch Skins, Cheats oder aber auch andere coole Sachen freischalten.



Resistance 3 Test – Grafik & Sound:

Zu der grafischen Umsetzung zu “Resistance 3″ können wir nur sagen: “Man sieht das scheiße aus!” Wir meinen natürlich nicht die Grafik an sich, sondern das was uns Insomniac Games nach dem Angriff der Chimerahorden präsentiert. Alles liegt in Schutt und Asche, das kleine Städtchen Haven ist schon fast komplett zerfallen und es heerscht nur noch eins: Verzweiflung und Zerstörung. Das wird schon im ersten Kapitel in der Notbehausung der Kolonie in Haven klar. Verottete Sofas, Rost, überall verschimmelte Bretter, Dreck und Dunkelheit. Niemand der Überlebenden traut sich die Oberfläche zu betreten. Eine glaubwürdige Inszenierung die man so sehr selten zu Gesicht bekommt. Wo wir nun bei einem kleinen negativen Punkt angelangt wären, denn die Gesichter wirken desöfteren kantig. Da alles andere stimmig ist und die Farben im Gegensatz zum Vorgänger realistisch gewählt wurden, fällt dieser Kritikpunkt nicht sonderlich hart in die Bewertung ein. Positiv empfanden wir auch die vielen Details, welche ins Spiel integriert wurden, sodass der Spieler meistens nicht weiß, wohin er als erstes schauen soll. Bäume wiegen sich im Wind, wenn ein Flugzeug neue Chimera abliefert, ganze Brücken stürzen ein und Häuser werden in Grund und Asche gelegt. Folglich Action egal wo man hinschaut. Auch rein optisch ist “Resistance 3″ ein Glanzstück, welches wir auf jedenfall jedem Shooter Freund ans Herz legen können.
Der Sound von “Resistance 3″ ist sehr stimmig und verleiht dem Setting durch die charakteristische typische 50er-Jahre-Musik noch mehr Charme. Die Sounds der Waffen passen wie die Faust auf das Auge, wobei die deutsche Sprachausgabe nicht ganz so gut gelungen ist. Weiterhin mussten wir auch in manchen Sequenzen feststellen, dass die Lippensynchronisation nicht ganz passt. Wer von euch mit der originalen englischen Sprachausgabe spielen möchte, sollte auf seiner Playstation 3 die Sprache auf Englisch ändern.

Resistance 3 Test – Multiplayer- und Coop Modus:

Heute am Releasetag haben wir uns erneut Zeit genommen, um den Multiplayer Modus von “Resistance 3″ unter die Lupe zu nehmen. Zu Beginn fällt einem sofort auf, dass die ehemaligen 60 Spieler auf 16 Spieler pro Spielraum reduziert wurden. Nicht sonderlich tragisch, da 8 vs. 8 Gefechte völlig ausreichen und die Karten dementsprechend in der Größe klein bis mittel gehalten wurden. In unserer Testphase waren wir auf sehr lustigen Servern und hatten jede Menge Spaß. Es waren nur sehr selten kleine Lags ausfindig zu machen, welche aber nicht so gestört haben, wie in manch anderen Spielen.
“Resistance 3″ setzt auf ein neues Perksystem, mit dem ihr euch mit neuen Waffen und Fähigkeiten eigene Klassen erstellen könnt, um in den Spielmodi Deathmatch, Team-Deathmatch, Mini-Deathmatch, Capture the Flag, Kettenreaktion, Durchbruch und Manöver die Feinde zu erledigen. Auch gibt es den Hardcore-Modus, in dem nur die reine Manneskraft bewertet wird, da alle Spezialfähigkeiten und Killstreaks ausgeschaltet werden. Die Killstreaks reichen von einem Schutzschild über einen Bohrer bis hin zur völligen Unsichtbarkeit, wenn ihr bespielsweise 3 Kills in Folge schafft ohne getötet zu werden. Auch gibt es im Multiplayer Ingame Trohäen und Ehrenbänder zu gewinnen, mit denen ihr Credits sammeln könnt und in oben erwähnte Belohnungen investieren könnt.
Zusätzlich zum Einzelspieler und Multiplayer bietet “Resistance 3″ auch einen Coop Modus, in dem ihr die Singleplayer Kampagne mit einem Freund sowohl im Splitscreen Modus als auch online durchspielen könnt.

Fazit und Bewertung:

Was bleibt uns da noch zu sagen,außer dass es ein verdammt geiles Spiel ist. Grafisch- wie auch gameplaytechnisch haben die Entwickler von Insomniac Games alles richtig gemacht. Besonders die überzeugende Atmosphäre hat uns sehr überrascht. “Resistance 3″ ist ein Highlight in diesem Jahr und darf keineswegs verpasst werden. Danke Insomniac Games!

Resistance 3 Test Bewertung 9.0 Review: Resistance 3   Test

2 Kommentare

  1. Markus

    9. September 2011 at 23:26

    habs mir gerade vorbestellt bei amazon. :) ich hoffe es stimmt was ihr hier schreibt

  2. Fizo

    10. September 2011 at 00:03

    Also ich hab es mir heute auch geholt und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Es ist absolut kein Fehlkauf und für jeden Fan der Serie so oder so ein muss. Der Review ist sehr gut und umfangsreich geschrieben…

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