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Review: Puddle – Test

Wir haben für euch das neue PlayStation Network Geschicklichkeitsspiel “Puddle” aus dem Hause Konami ausgiebig getestet und können euch nun unsere Eindrücke vom Spiel präsentieren. Das Spiel ist seit dem 25. Januar 2012 im PlayStation Network erhältlich. Wie das Spiel bei uns abgeschnitten hat, könnt ihr jetzt in unserem Test erfahren.

Puddle Review: Puddle – Test

Das flüssige Etwas geht auf seine Reise:

Um was geht es hier denn genau? Bei diesem Spiel geht es diesmal nicht darum einen Helden zu spielen oder irgendwelche Dinge zu zerstören. Bei dem Titel “Puddle” dreht sich alles um eine Flüssigkeit, die durch verschiedene Hindernisse wie Feuer, Sägen und diverse Abgründe an ihr Ziel kommen muss.
Steuern lässt sich das PlayStation Network Spiel bequem über die beiden Schultertasten L2 und R2, mit der Sixaxis Controller Funktion oder dem PlayStation Move Controller. Man neigt mit diesen Steuerungs-Arten die Spielwelt, um die Flüssigkeit zu bewegen und die Geschwindigkeit auf dem Kurs zu regulieren.
Das Entwickler-Team Neko Entertainment, welches mit dem PC-Studentenprojekt “Puddle” das Student Showcase auf der Game Developers gewann, hat sich hier etwas sehr lustiges einfallen lassen. Man beginnt bei dem Titel in einem Kaffee-Becher, in dem sich eine Flüssigkeit befindet, die einen Kaffee darstellen soll. Diesen stoßen wir mit einer Bewegung mit der R2 Schulter-Taste auf die rechte Seite um, um den Kaffee in Bewegung zu bringen. Jetzt ist die Geschicklichkeit und das Feingefühl des Spielers gefragt. Ihr müsst euch an einigen Hitze-Quellen vorbei schlängeln und über kleine Mulden springen. Auf den heißen Bereichen darf man sich auf keinen Fall lange aufhalten, weil eure Flüssigkeit ansonsten anfängt zu verdampfen. Im weiteren Spielverlauf werdet ihr mit verschiedenen Flüssigkeiten konfrontiert, die alle unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Einmal spielt man sie als Nitroglyzerin, Wasser oder sogar als flüssiges Metall und bewegt sich durch ein Atomkraftwerk, den Wald, einen menschlichen Körper und das Weltall, wo andere Fallen wie, die Kälte, einige Stachelbüsche und die Schwerelosigkeit auf euch warten.
Am Ende schwappt ihr mit der Flüssigkeit in einen Auffangbehälter, um die Punktezahl zu ermitteln. Das Ergebnis wird dann aus der Geschwindigkeit und der übriggebliebenen Flüssigkeit ermittelt.
Mit wie viel Flüssigkeit ihr mindestens noch das Ziel erreichen müsst, erkennt man an der Anzeige, welche oben links am Bildschirmrand zu sehen ist. Eine rote Linie zeigt euch den Wert an, den ihr mindestens erreichen müsst, um das Level abschließen zu können. Schafft man das nicht, muss das Level erneut gespielt werden oder man benutzt das ‘Jammern’ Feature. Mit diesem könnt ihr ganz bequem ein Level überspringen und euch in das nächste Abenteuer stürzen. Dieses coole Feature kann aber nur zweimal im kompletten Spielverlauf verwendet werden.
“Puddle” bietet dem Spieler leider nur einen Modus zur Auswahl, der aber mit 48 abwechslungsreichen Level bestückt ist. Hat man die 48 Level nach einigen Stunden durchgespielt, bleibt einem nur noch die Jagd auf den Online-Highscore und dem eingebauten Level-Editor, in dem die Flüssigkeit, der Hintergrund, die Fallen und der Kurs verändert und zu einem eigenen Level kreiert werden können.

Puddle 01 568x320 Review: Puddle – Test


Grafik & Sound:

Wenn man das Geschicklichkeitsspiel “Puddle” startet, wird man mit einer Full HD (1920 x 1080) Grafik begrüßt, welche einem auch sofort auffällt, da leider nicht viele Spiele in dieser brillanten Auflösung erscheinen. Wir haben hier zum Beispiel genau auf das Verhalten der Flüssigkeit geachtet und können euch mit breiter Brust berichten, dass diese sehr realistisch und detailliert auf dem Bildschirm rüberkommt. Jeder einzelne Tropfen, ob klein oder groß, sieht schön aus, ist sehr gut erkennbar und kann aus diesen Gründen gut gesteuert werden. Die Kamera kann zwar nicht immer bei jedem hängengebliebenen Tropfen stehen bleiben, ist aber immer auf den wichtigen Teil des Spiels fokussiert.
Zum Umgebungsdesign des Spiels gibt es von uns keine negativen Worte, da man hier auf viele abwechslungsreiche und schön gestaltete Level trifft, welche einem lust auf mehr machen. Die Animationen beim Wechseln der Level kommen Dank der stabilen Framerate auch hervorragend zur Geltung.
Grafikhänger, verschwommene Bilder oder derartige Einbrüche in das Verhalten des Spiels haben wir nicht feststellen können.
Die Hintergrundmusik des Titels klingt ein wenig düster, um dem Spieler eine aufbauende Spannung zu übermitteln. Man hört genau wann man auf schwierigere Passagen trifft und sich konzentrieren muss. Die unterschiedlichen Soundeffekte wie das Blubbern der Flüssigkeit beim verdampfen wurden einfach und kritiklos gestaltet.


Fazit und Bewertung:

“Puddle″ ist nicht nur für Profis mit Geschicklichkeit das Richtige, sondern auch für Anfänger. Es ist zwar kein Spiel mit großer Abwechslung, ist aber für zwischendurch auf jedenfall sein Geld wert. Wenn ihr unsicher seit, schaut euch einfach mal das Video an oder ladet euch die Demo. Wenn euch diese gefällt, könnt ihr ohne zu zögern zugreifen.

Puddle2 Review: Puddle – Test

3 Kommentare

  1. Markus

    8. Februar 2012 at 17:29

    cool, wusste gar nicht, dass das spiel existiert. :D

  2. TheSuperMario

    8. Februar 2012 at 21:24

    Hab es mir gekauft. Im menschlichen Körper ist es geil Zocke nun schon seit 2 Stunden.

  3. Feel_the_BeAT

    9. Februar 2012 at 10:10

    Die Demo gefällt mir nicht. Voll langweilig und übelst schwer…

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