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Review: FIFA Street – Test

FIFA 12, PES 2012, Pure Football und wie sie alle heißen kennt ja jeder, doch jetzt wird es wieder Zeit seine Fähigkeiten bei dem neuen Fußballspiel „FIFA Street“ aus dem Hause Electronic Arts in verschiedenen eins gegen eins Situationen zu beweisen. Wie der neue Straßenkicker bei uns abgeschnitten hat, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test.

 Review: FIFA Street – TestEinzelspieler:

Es ist wieder soweit, denn jetzt geht es vom großen Rasen zurück auf die Straße, in die Halle oder auf den Kunstrasen. Hauptsächlich tritt man bei „FIFA Street“ in den bekannten fünf gegen fünf Matches an, welche man von den Vorgängern kennt. Bei dem neuen Straßenfußballspiel hat man unter anderem die Möglichkeit an dem neuen World-Tour-Modus teilzunehmen. Bei diesem Modus stellt man zunächst eine eigene No-Name-Mannschaft zusammen, erklärt sich selbst zum Kapitän und erspielt sich den Weg über diverse nationale und internationale Turniere. Außerdem sind auch kleine Dribbel-Herausforderungen enthalten. Dabei reist man um die ganze Welt und spielt an vielen verschiedenen Orten mit den unterschiedlichsten Regelwerken, um die beste Mannschaft der Welt zu werden. Hier darf man sich auf die Straßenregeln Panna, Futsal, Letzter Mann und mehr freuen.
Bei der Fußballdisziplin Panna geht es darum, so viele Punkte wie möglich durch Dribbeln, Tunneln, Ballhochhalten, Flick-Flacks, Übersteigern und vielen anderen Tricks zu erhalten. Das Team, das die meisten Punkte verbuchen kann, gewinnt das Match. Wer diese aber nicht originell einsetzt, wird auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad große Probleme bekommen, um sich gegen die starken Mannschaften durchzusetzen. Bei Futsal entführt euch das Spiel in eine bekannte, wohlfühlende Atmosphäre. Hier wird nämlich auf dem kleinen Feld mit originalen Fußballregeln wie Fouls, Einwurf, Eckball und Elfmeter gespielt. Zuletzt habt ihr noch das Vergnügen mit der originellen Letzter Mann Regel zu spielen. Sobald ein Spieler ein Tor schießt, muss ein Spieler aus dem gegnerischen Team den Platz verlassen. Wenn ein Team nur noch einen Spieler auf dem Platz hat, gilt das Spiel als verloren und gegebenenfalls als gewonnen.
Hat man aber keine Lust auf vorgefertigte Regeln, kann man im Freundschaftsspiel seine eigenen Regeln einstellen und auf dem Platz ordentlich den Ball fliegen lassen.
Diese verschiedenen Disziplinen, Regeln und Spielarten kann man mit den bekanntesten Mannschaften der Welt spielen. Dazu gehören unter anderem der FC Bayern München, FC Barcelona, Real Madrid, Manchester United, Liverpool, Juventus Turin, Inter Mailand und Olympic Lyon. Außerdem können auch Nationalteams wie Deutschland, Portugal, Spanien, England, Argentinien und viele mehr gewählt werden.
Wenn man erfolgreich ist, kann man auch einige kleine Ausstattungsmöglichkeiten wie Trikots, Hosen, Schuhe und andere Accessoires freispielen. Ein wichtiger Bestandteil sind auch die Skillpunkte. Da man mit diesen die Schusskraft, das Dribbling und die Torwartstärke beeinflussen kann. Skill-Punkte sind sehr effektiv, wenn man sich im World-Tour Modus eine eigene Mannschaft zusammenstellt und mit ihr versucht die Spitze des Fußballes zu erreichen.
„FIFA Street“ ist bereits der vierte Teil der Straßenfußballserie und zum ersten Mal kommt das Spiel ohne Gamebreaker-Moves, übertriebenen Tricks und Comic Atmosphäre auf den Markt. Hier kommt wieder der originale und traditionelle Straßenfußball zum Vorschein, so wie man ihn aus dem Kindesalter kennt.

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Gameplay:

Wer die „Fifa Street“ Serie kennt, weiß genau wie man es spielt. Es gibt zwar kleine Veränderungen im Vergleich zu den Vorgängern, die das Spiel aber noch realistischer verkörpern. So wurden die übertriebenen Gamebreaker-Moves und Combos, welche bei den ersten drei Teilen eingesetzt wurden, komplett entfernt. Dies ist ein sehr ausschlaggebender Punkt, welcher nämlich dem Spiel das besondere Flair verabreicht.
Mit der vertrauten Steuerung kann jeder Spieler mit einer kleinen Bewegungen des rechten Analogsticks tolle Tricks vollführen. Mit Leichtigkeit könnt ihr mit den besten Fußballspielern der Welt wie Lionel Messi (FC Barcelona), Christiano Ronaldo (Real Madrid), Wayne Rooney (Manchester United), Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand), Mario Gomez (FC Bayern München) und vielen anderen Stars atemberaubende Bewegungen ausführen.
Jeder, der schon einmal das Fußballspiel FIFA 12 gespielt hat, kennt auch die bekannte Precision Dribble Funktion, welche bei „Fifa Street“ den Namen Street-Dribble trägt. Diese Funktion ist das Herz des Spiels, denn hiermit kann der Spieler mit dem ballführenden Spieler den Ball zu 100% kontrollieren. Außerdem kann man sich mit den über 50 neuen Trickbewegungen der Spieler sehr gut aus Gefahrensituationen befreien. Bei manchen Tricks staunen sogar die oben genannten Stars nicht schlecht, denn es können so faszinierende und trickreiche Bewegungen mit dem Ball getätigt werden, welche durchaus sehr realistisch, aber auch schwer in die Tat umzusetzen sind.
Eine besonders effektive Möglichkeit den Ball zu halten, ist das neue jonglieren Feature. Hiermit kann sich der Spieler während der Aktion entscheiden, ob der Ball mit einer bestimmten Tastenkombination gepasst oder geschossen werden soll. Wer Probleme damit hat, kann sich die Tricks bequem in kleinen aufgeteilten Tutorial-Videos anschauen. Auf den verschiedenen Plätzen lässt es sich auch gut spielen. Der Ball rollt auch sehr individuell, was wir auf den Hinterhöfen, Basketballfeldern, Parkplätzen und Turnhallen feststellen konnten. Nach einer kurzen Einspielphase hat man den Dreh raus und kann geschmeidig über die Felder dribbeln, um seine Gegner stehen zu lassen.
Die neue Player Impact Engine, welche erstmalig in FIFA 12 zum Einsatz kam, kommt bei dem Straßenfußballspiel „Fifa Street“ auch zum Einsatz und zeigt bei Remplern, Stürzen und Tormann Aktionen was sie kann. Einige Zusammenstöße wirken in manchen Situationen zwar etwas übertrieben, aber im Großen und Ganzen erscheint sie sehr realistisch. Die künstliche Intelligenz des Spiels haben wir auch etwas näher unter die Lupe genommen. Hier gibt es nur kleine Probleme bei den Torhütern, welche sich in manchen Situationen einfach schlecht verhalten. Da kann es schon mal passieren, dass ein langsamer Ball ins Tor kullert. Die eigenen Mitspieler verhalten sich im Vergleich erfreulich gut und haben immer ein Auge für Freiräume.

Grafik und Sound:

Der neue Electronic Arts Titel präsentiert sich mit einer guten Optik, welche zwar nicht atemberaubend ist, aber auch nicht schlecht. Die Umgebungen strahlen zwar nicht wie bei FIFA 12, dafür überzeugt das Spiel in seinem eigenen Glanz. Jeder Platz des Spiels kommt mit seinem eigenen Setting auf den Bildschirm. Ob auf einem Gummiplatz, in der Halle oder auf der Straße, alle Plätze erscheinen in einem akzeptablen Detailgrad. Auch die Fans schauen nicht schlecht aus, denn bei Wiederholungen kann man gut erkennen, dass diese nicht wie Pappschilder, sondern wie reale Menschen wirken. Besonders auffällig ist die Kameraeinstellung, welche nicht geändert werden kann, aber dennoch eine optimale Sicht auf das Spielfeld gewährt. Natürlich haben wir auch einen Blick auf die Fußballstars geworfen, welche alle dank der Face-Scan Methode originalgetreu erscheinen. Auch die Bewegungsabläufe der Spieler sind sehr flüssig, da wir keine rucklelden Bewegungen feststellen konnten. Bei den Spielen, die wir absolviert haben, konnten wir keine Bugs, Grafikfehler oder Framerateeinbrüche feststellen.
Enttäuschend fanden wir jedoch, dass der Titel keinen Kommentator bietet, lediglich sind die Rufe eurer Mannschaftskammeraden hörbar. Spielt man aber in einer Halle, darf man sich auf einen ortsansässigen Hallenkommentator freuen, welcher in einigen Situationen wie Torschuss, Parade und einem Sieg ein gutes Wort von sich lässt. Dennoch kommentiert dieser nicht, wier wir uns das gewünscht hätten. Untermalt wird das Geschehen mit fetzigen südländischen Rhythmen, House-, Trance-, Rock- und Rap-Tracks, welche dem Spiel einen außergewöhnlichen Touch verleihen. Trotz der tollen Musik sind die Zuschauer und die Rufe der Spieler hörbar. Schaltet man aber die Musik im Optionsmenü optional aus, kann man das komplette Geschehen in einer ruhigen Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Multiplayer:

„Fifa Street“ nutzt wie schon viele andere Spiele auch den bekannten Online-Pass, mit dem man vollen Zugriff auf den Online-Part des Spiels bekommt. Bei dem Online-Modus darf man sich auf 5-vs-5, 6-vs-6 und Futsal Turniere freuen, um sich an die Spitze der Ligen zu spielen. “FIFA Street” besitzt auch einen Liga Modus, bei dem man sich durch 15 Ligen durchboxen muss. Umso höher man steigt, desto mehr Ansprüche werden von einem verlangt. Damit sind die einzelnen Siege gemeint. Um von Liga 15 in die Liga 14 aufzusteigen, reichen einem schon zwei bis drei Siege. Im Vergleich zu einem Aufstieg von Liga 10 in die Liga 9, wird man da schon vier bis fünf Siege benötigen. Wer aber keine Lust auf den Liga-Modus hat, kann sich auch frei durch die Online-Welt von „Fifa Street“ bewegen und Freundschaftsspiele, Ranglistenspiele und separate Turniere spielen. Für alle Spiele bekommt man auch Erfahrungspunkte gutgeschrieben, mit welchen man dann offline weitere Accessoires für die Mannschaften freischalten kann. Aber es muss ja nicht immer Online sein, denn einen offline Multiplayer ist auch enthalten, in dem ihr euch mit euren Freunden stundenlang die Bälle um die Ohren schießen könnt.

Fazit:

Mit „Fifa Street“ erwartet euch ein sehr gelungenes Straßenfußballspiel, welches euch nach jeder gespielten Runde immer mehr an den Bildschirm fesselt. Hat man erst einmal den Dreh raus, wird man einen fürchterlichen Spaß mit dem Titel haben. “FIFA Street” weiß mit seinen unzähligen Tricks und der Integration der Player Impact Engine zu überzeugen. Fußball- oder Sportbegeisterte werden den Kauf nicht bereuen.

Review FIFA Street TEST Bewertung Review: FIFA Street – Test

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