Facebook
Twitter
Feed

Review: FIFA 13 im Test

Nach PES 2013 haben wir uns natürlich auch die Fußballsimulation “FIFA 13″ von EA Sports angeschaut und präsentieren euch heute unsere Eindrücke von der PlayStation 3 und ihr erfahrt zudem, ob sich der Kauf lohnt oder EA Sports sich mit dem Spiel ein Eigentor geschossen hat.

Einzelspieler & Multiplayer:

In “FIFA 13″ gibt es wie in den Vorgängern auch die bekannten Spielmodi wie der Karriere Modus, in dem ihr euch entweder als Spieler oder Trainer durchsetzen könnt. Trainer sind für den Erfolg des Teams zuständig und Profi-Fußballer legen selbst Hand an. Vor dem Spielstart könnt ihr euch für eine der beiden Laufbahnen entscheiden, wobei ihr beispielsweise auch vom Fußballer zum Trainer aufsteigen könnt. Der Fußballer kümmert sich um den Sieg, der Trainer unter anderem um die Aufstellung und Taktiken, welche dem jeweiligen Gegner angepasst werden müssen.

FIFA 12 Spieler werden sicherlich den EA Sports Football Club kennen, bei dem ihr neben eurem Level auch News, Challenges, Support your Club und Bestenlisten findet. Eine der wohl größten Neuerungen ist hier der FIFA Football Club Katalog. Bei jedem Spiel, Challenge – eigentlich bei allem was ihr in FIFA 13 macht, bekommt ihr neben Erfahrungspunkten für euer Level auch Punkte für den Katalog, um euch die unterschiedlichsten Dinge zu kaufen. Die zu kaufenden Objekte sind in verschiedene Rubriken eingeteilt, wodurch ihr die Gegenstände noch einfacher findet. Ihr könnt zwischen Karriere, Gameplay, Online und Ultimate Team wählen. Hier gibt es dann beispielsweise bei der Karriere für euren Karriere-Pro einige Verbesserungen wie Defensiv- oder Torwart-Boost, wobei auch hier eine Finanzspritze möglich ist. Bei Ultimate Team findet ihr neben Mannschaften Slots auch Punkte-Boni wie 10 Mal 200 Extra-Punkte. Wir finden diese Neuerung auf jedenfall sehr gelungen und eine nette Ergänzung zum Fußball-Alltag auf dem Platz.

Ihr erinnert euch bestimmt daran, dass ihr, bevor ein Spiel begonnen hat, mit einem Spieler auf ein Tor schießen konntet, um die Ladezeiten etwas zu überbrücken. EA Sports hat sich etwas neues cooles einfallen lassen und kleine Skill-Spiele integriert. Diese Spiele haben das Laden zum eigentlichen Spielen ersetzt. Hier könnt ihr euer Können in verschiedenen Aufgaben, wie Elfmeter, Flachpass, Heber und Dribbling üben. Auch gibt es hier nochmals eine Unterscheidung in Bronze, Silber, Gold und Skill-Challenge. Je besser ihr seid, desto schwieriger wird es. Die Übungszentrale kann im Menü extra angewählt werden und ist eine gelungene Abwechslung.

Selbstverständlich gibt es auch wieder Spielmodi, um sich gegen andere Spieler online zu messen. Neben Mann gegen Mann: Saisons, bei dem ihr euch immer weiter nach oben kämpft, indem ihr in 10 Spielen genug Punkte sammelt, um in der Klasse zu bleiben oder in eine Nächsthöhere aufzusteigen, gibt es nun auch Saisons für euren Pro Club, bei dem 11 gegen 11 Online gegeneinander spielen und Pokale einheimsen können. Ganz neu sind auch Titel und Pokale, die ihr euch in den einzelnen Modi ergattern könnt. Bei Saisons könnt ihr mit Spielern spielen, die ungefähr derselben Fähigkeitsstufe wie ihr entsprechen. Hier habt ihr die Möglichkeit auch an Pokalspielen teilzunehmen und immer weiter in der Weltrangliste aufzusteigen.

FIFA Ultimate Team ist bei vielen Spielern genauso beliebt wie das Spielen mit den Top-Vereinen beispielsweise bei einem Freundschaftspiel. Der größte Vorteil von Ultimate Team sind die individuellen Teams und Konstellationen der Spieler. Ihr könnt von der Aufstellung über die Spieler, Wappen, Trikots, Trainer und Manager alles entscheiden und so machen, wie ihr es für richtig haltet. Ihr könnt Spieler, die ihr nicht mehr benötigt entweder per Sofortverkauf an den Mann bringen oder aber als Auktion einstellen. Andere Spieler können dann Gebote für eure Karten abgeben. Auch ihr könnt dann natürlich alle nur erdenklichen Dinge für euer Team kaufen. Leider konnte man sein Ultimate Team aus FIFA 12 nicht übernehmen, sodass ihr ganz von vorne anfangen müsst. Für eingefleischte FIFA Fans sicherlich ärgerlich, doch werden neue Spieler nicht direkt mit Teams im Gold-Bereich konfrontiert. Wie in FIFA 12 bekommt ihr ein kostenloses Starter Kit, welches die ersten Spieler beinhaltet. Bei jedem Spiel erhaltet ihr Münzen, die ihr wieder in neue Packs oder aber auch im Auktionshaus loswerden könnt. Alternativ könnt ihr euch auch FIFA Points kaufen. FIFA Points ist die neue Währung im Ulitmate Team, um mit realem Geld schneller Packs kaufen zu können. Ultimate Team war schon in FIFA 12 richtig cool und macht einfach nur Laune sein eigenes Team zusammenzustellen.

Gameplay:

Das Gameplay von “FIFA 13″ fühlt sich im Grunde genommen genauso an wie im Vorgänger auch, wobei einige positive Veränderungen stattgefunden haben. Erwähnenswert sei hier die verbesserte Mitspieler-KI, die überarbeitete Player-Impact-Engine und die neue First-Touch-Control.

Die Mitspieler-KI wurde soweit verbessert, dass sich Stürmer besser anbieten, Flügelspieler mitlaufen, sodass der Spielfluss einfach verbessert wird. Das Spiel ist dadurch viel dynamischer und macht dadurch noch mehr Spaß. Die Player-Impact-Engine reagiert auch nicht mehr so extrem, dass die Spieler Saltos oder dergleichen bei einem leichten Zusammenstoß vollführen, doch gab es bei unserem Test einige Situationen, bei denen Spieler desöfteren aus heiterem Himmel gestolpert sind. Relativ lustig fanden wir die Szene, als vier Mitspieler über unseren Torwart gefallen sind und alle im Tor lagen – Der Ball muss ins Tor, Jungs! Ansonsten macht die Player Impact Engine, welche im Großen und Ganzen eine gute Figur macht, alles richtig. Neben kleineren Aussetzern punktet sie mit sehr realistischen Grätschen, Tacklings und Körperkontakten. Sehr positiv sind auch die Fallbewegungen der Spieler, welche 1A umgesetzt wurden.

Ein neuer Aspekt ist die oben erwähnte First-Touch-Control. Diese erlaubt es, dass der Ball so realistisch wie nur möglich beim Annehmen eines Passes reagiert. Die Schusskraft, die Annahmeposition eures Spielers und die Genauigkeit des Passes sorgen dafür, dass der Pass teilweise vom Fuß springt und somit Verteidiger beziehungsweise auch Angreifer die Chance haben den Ball zu ergattern und einen schnellen Konter auszuführen. So wird man förmlich dazu gezwungen perfekte Pässe zu spielen, da der Ball sonst schneller weg sein kann, als man ihn bekommen hat.

Durch die neuen und überarbeiteten Features lässt sich “FIFA 13″ noch besser spielen und sorgt nicht nur durch die verbesserte Dribbling-Funktion für noch schnellere Ballwechsel, die das Gameplay fast ausgezeichnet machen.

Grafik & Sound:

Grafisch hat sich “FIFA 13″ ein wenig verbessert, wobei hier die Atmosphäre eine wichtige Rolle spielt. Die lizensierten Spieler sehen noch besser aus als zuvor und bewegen sich so realistisch wie noch nie und die Stadien und Schiedsrichter wirken zudem unglaublich echt. Die Gesichter bekannter Spieler wurden nochmals im Detail verbessert, wobei weniger berühmte ein 08/15 Gesicht erhalten haben. In unseren Augen zwar nicht so schlimm, doch fällt es schon deutlich auf. Und jährlich grüßt das Murmeltier: Ein kleines Manko haben wir natürlich auch in diesem Jahr – Die guten alten Zuschauer. Wir fragen uns jedes Jahr erneut, wieso EA Sports nicht in der Lage ist die Zuschauer aus dem ersten FIFA Spiel zu ersetzen? Dennoch stimmt die Gesamtpräsentation eigentlich fast bis ins kleinste Detail.

Die Fangesänge und ganz allgemein von der Soundkulisse gesprochen, konnte sich EA nochmals steigern. Die Musik muss man an dieser Stelle auch nochmals erwähnen, da hier Titel wie Let It Roll von Flo Rida zu hören sind, die im Hintergrund ablaufen, wenn man sich beispielsweise im Menü aufhält – eine nette Dreingabe. Die Kommentatoren machen erneut einen guten Job und ergänzen die Stimmung zu einem runden Package, dass uns in “PES 2013″ etwas gefehlt hat.

Fazit & Bewertung:

“FIFA 13″ ist auf jedenfall genau wie “PES 2013″ das Fußballspiel des Jahres, doch was ist nun besser? “FIFA 13″ oder “PES 2013″ oder doch beides? Nun, beide Spiele bieten ihre Vor- und Nachteile, wobei unserer Meinung nach “FIFA 13″ seinen Titel als bestes Fußballspiel in diesem Jahr verteidigen konnte. Die Lizenzen, die neue First Touch Control, die verbesserte Player Impact Engine, der neue FIFA Katalog, die virtuelle Bundesliga sind einige Gründe, wieso “FIFA 13″ eine Nasenlänge vor “PES 2013″ ist und seinen Titel ebenwürdig verteidigen konnte. “FIFA 13″ ist für Sportbegeisterte auf jedenfall ein Titel, mit dem man jede Menge Spaß haben kann – das auch langfristig.

FIFA 13 Review Bewertung 9.0 Review: FIFA 13 im Test

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>