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Preview: RAGE Test

Hinter verschlossenen Türen hatten wir die Möglichkeit bei Bethesda auf der Gamescom 2011 in Köln den Open World Shooter “Rage” eine Stunde lang anzuspielen, welches von id Software entwickelt wird.

Angespielt haben wir “RAGE” in einem separatem Raum, in dem jeweils drei Playstation 3, Xbox360 und PC Versionen zur Verfügung standen. Wir haben selbstverständlich die PS3-Version angetestet, wobei ein Blick auf die Xbox und PC Version möglich war. Bei der Xbox360 Version bemerkten wir eigentlich kein Unterschied zu unserer, doch sah man deutlich, wie stark die PC Version von RAGE aussieht. Wir nahmen den Controller in die Hand und begannen zu spielen.

rage testbericht Preview: RAGE Test

Story:
Nachdem dem Verlassen der sogenannten Arche, begegnen uns schon zwei Räuber, die uns überfallen wollen. In letzter Sekunde kommt uns Dan Hagar, ein Bewohner einer nahegelegenen Siedlung, zur Hilfe und setzt die Gegner mit zwei präzisen Schüssen außer Gefecht. Er bringt uns mit einem Jeep-ähnlichen Gefährt durch staubige Canyonschluchten zu einer kleinen Siedlung. Bis jetzt sieht die Umgebung relativ linear aus, doch versprechen die Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel mehr Freiheiten und Entscheidungsmöglichkeiten für den Spieler. Dort angekommen, werden wir mit einer Pistole und ein paar Bandagen versorgt und bekommen schon unseren ersten Auftrag. Wir sollen einen Ghost-Stamm erledigen, von denen auch die zwei Banditen stammen. Dieser soll sich in einer entfernten Höhle versteckt halten. Als fahrbaren Untersatz benutzen wir ein Quad, sodass wir in wenigen Minuten an der Höhle angekommen sind. Schon jetzt bemerkt man, wie die Umgebung für das Spielfeeling sorgt. Trostlose Schluchten mit jede Menge Steine und Felsen sorgen für die optimale Stimmung und lässt uns erahnen, welche Kräfte beim Einschlag des Asteroiden Apophis gewirkt haben. Nun war es an der Zeit die ersten Gegner zu sehen und zu erledigen.

Grafik:
Wir waren von der PS3 Version sehr begeistert und konnten direkt in die Welt eintauchen. Die Umgebungen sahen sehr realistisch und keineswegs nach einem Baukastensystem aus. Es gibt sehr schön inszenierte Bereiche, welche das postapokalyptische Ödland und den Canyon gut zur Geltung bringen. Durch die Licht- und Schatteneffekte konnte man in unseren Augen buchstäblich die Hitze spüren. Wie angesprochen, darf man hier die Grafik nicht mit der PC Version vergleichen, da man deutlich die Unterschiede erkennen kann. Leider muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass das Spiel zeitweise mit Kantenflimmern, verschwommene oder langsam ladende Texturen zu kämpfen hat.

Gameplay:
Am meisten hat uns die künstliche Intelligenz der Gegner beeindruckt: Bei Beschuss gehen diese in Deckung, verstecken sich hinter Gegenstände und rennen manchmal direkt auf den Spieler zu, um ihn im Nahkampf zu erledigen. Auch kommt es darauf an, wo man den Gegner getroffen hat. Trifft man ihm ins Bein fällt dieser um, wobei er sich bei einem Magenschuss den Bauch hält und vor Schmerzen wieder in Deckung geht. Teilweise ist es auch vorgekommen, dass getroffene Gegner am Boden lagen und dennoch auf uns geschossen haben. Anbei sollten wir noch die NPCs erwähnen, welche die Welt und die doch triste Umgebung zum Leben erwecken. Normalerweise rechnet man damit, dass bei Schusswechseln die Umgebung Schaden nimmt und Gegenstände zerbrechen, doch bei RAGE überleben selbst Porzelanvasen mehrere Schüsse unserer Schrotflinte.

Sehr positiv fanden wir auch, dass man anfangs relativ linear durch das Spiel geführt wird. So kann man sich die Steuerung aneignen und sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren. Selbst wenn man mal nicht weiter weiß, reicht ein Blick auf die Minikarte, auf der das nächste Ziel verständlich eingezeichnet ist und mit einer optionalen Hilfslinie angezeigt wird. Solltet ihr doch einmal sterben, braucht ihr euch keine Sorgen machen, da ihr euch selber wiederbeleben könnt. Ihr müsst die beiden Analog Sticks möglichst schnell in die vorgegebenen Richtungen bringen und anschließend im passenden Moment die R1 und L1 gleichzeitig drücken. Je schneller ihr seit umso mehr Energie werdet ihr erhalten.

Waffen und Gegenstände:
Im Spiel wird es mehrere Waffen geben, die ihr auch mit Spezialmunition ausrüsten könnt. So gibt es die sogenannten Fat Boy Kugeln, welche beispielsweise eure Pistole noch mehr Schaden anrichten lässt. Auch raten wir euch, alles und jeden Körper nach Gegenständen zu durchsuchen, um möglichst viele Gegenstände zu erhalten. Nutzlose könnt ihr verkaufen oder zu nützlichen Dingen umkonstruieren. So wird aus alten Zahnrädern und Elektroschrott ein Lock Grinder erstellt, welcher verschlossene Türen aufsprengt. Auch ist es möglich, spezielle Waffen zu entwickeln, welche wir an dieser Stelle nicht verraten möchten. Die passenden Baupläne erhaltet ihr durch die erfolgreiche Beendigung von Quests und Aufträgen.

Rage Preview Bewertung sehr gut Preview: RAGE Test

2 Kommentare

  1. Goeth

    24. September 2011 at 16:56

    Sch**ß auf die PC Version. Wenn ich das an meiner HD-Glotze spiele, interessiert’s mich n Sch* ob’s auf dem PC besser aussieht.

  2. CyruSs

    28. September 2011 at 15:43

    Das die pc version besser aussieht hätte sich jeder denken können aber bevor ich mich an denn pc hock und mal meine grafikleistung check geh ich lieber an my ps3 leg es rein und geniesse es in vollen zügen in 5.1 xD ne mal im ernst jedem das seine;)

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