Facebook
Twitter
Feed

Review: Spinter Cell: Blacklist im heimlichen Test

Wir haben uns in unserem heutigen Test Splinter Cell: Blacklist von Ubisoft genauer angeschaut und erklären, wieso Sam Fisher erfolgreich zurückkehren konnte, oder doch nicht? Konnte uns die jüngste Bedrohung der Menschheit überzeugen oder sollte der gute alte Sam doch langsam in Rente gehen? Das und alle weiteren Einzelheiten klären wir in unserem ausführlichen Splinter Cell: Blacklist Test.

Splinter Cell Blacklist Test Review: Spinter Cell: Blacklist im heimlichen Test

Einzelspieler & Multiplayer:

In Splinter Cell: Blacklist haben wir in Gestalt des Stealth-Agenten Sam Fisher die Aufgabe die terroristische Organisation Die Engineers zu stoppen und die Blacklist zu finden, eine Liste, auf der die Ziele der Gruppe gesammelt werden. Die Engineers möchten mit unterschiedlichen Anschlägen die Vereinigten Staaten zwingen alle Soldaten, die in unterschiedlichen Krisengebieten stationiert sind, abzuziehen. Man möchte die USA zur Not bis zum Kollaps zwingen und es liegt an uns, diese Gruppe aufzuhalten und die Bürger der Vereinigten Staaten zu schützen. Sam Fisher ist mit seinem Team mit dem Flugzeug Paladin unterwegs und kann so schnell und präzise die Krisengebiete ansteuern. Hier gibt es eine Kommandozentrale und ein Bordcomputer, welcher sich SIM nennt.

Durch das SMI in der Zentrale erreicht man bequem entweder Missionen aus dem Singleplayer im Solo- oder Koop-Spiel oder aber auch den Multiplayer aus dem Titel. Der Multiplayer-Modus umfasst den Spione vs. Söldner Modus, in dem im klassischen Modus die Spione Terminals knacken müssen und die Söldner dies verhindern sollen. Es gibt jedoch noch weitere wie Team Deathmatch, Abholung und Uplink-Kontrolle. Alleine bringt es kurzweiligen Spaß, wobei der Modus mit mehreren Freunden jede Menge Spaß und ein taktisches Gefühl vermittelt.

Gameplay:

In Splinter Cell: Blacklist geht es natürlich hauptsächlich darum, nicht entdeckt zu werden und heimlich in der Third-Person-Sicht zu agieren. Hier tragen verschiedene Funktionen bei, die euch genau bei diesem Ziel unter die Arme greifen. Zum einen habt ihr schallgedämpfte Waffen, Nahkampfangriffe, ein leicht verständliches und funktionierendes Deckungssystem und eure eigene Manneskraft, denn falls ihr einmal einen Gegner getötet habt, der direkt im Weg liegt und von einem anderen gefunden werden kann, packt ihr euch diesen einfach und könnt ihn hinter einer Ecke oder in einer Mülltonne verstecken – wenn es mit diesen Dingen nicht klappt, wie dann?

Das angesprochene Deckungssystem ist bereits in wenigen Worten schnell erklärt, da es relativ einfach und verständlich gestrickt wurde. Mit einem Tastendruck gehen wir hinter dem nächsten Gegenstand in Deckung und können uns mit dem rechten Analog-Stick die nächste Deckung aussuchen und bestätigen. Sam rutscht dann automatisch hinter die nächste Kiste oder Mauer, sodass wir möglichst unentdeckt unsere Ziele erledigen können. Wir können jedoch auch über Gegenstände klettern oder aber auch Klettereinlagen in luftigen Höhen vollführen. Ein Telefonkabel wird hier auch schnell als Rutsche umfunktioniert. Für das Stealth-Gameplay auf jedenfall unumgänglich.

Auf großer Mission brauchen wir als Agent natürlich auch einige Gadgets und Waffen, um erfolgreich aus einer Mission zu gehen, denn an machen Stellen ist es einfach nicht möglich unentdeckt zu handeln. Aus diesem Grund stehen euch insgesamt drei Ausrüstungsslots zur Verfügung, in denen ihr die Gegenstände anpassen könnt. Neben der Ausrüstung, der Brille und dem Anzug könnt ihr auch eure Waffen wie Pistolen, Sekundär- und Primärwaffen aussuchen und anpassen. Hier gibt es wirklich einige Möglichkeiten, die eingestellt werden möchten. Hier dürfte auf jedenfall für jeden etwas dabei sein. Auch hier haben wir nichts negatives sehen können und finden die unzähligen Anpassungsmöglichkeiten sehr gelungen.

Wir bereits erwähnt, befindet sich unsere Hauptzentrale und unser gesamtes Team auf einem Paladin-Flugzeug. Ubisoft hat hier ein Upgrade-System integriert, bei dem man sich einige Verbesserungen für das Flugzeug kaufen kann. Diese sind jedoch nicht nur für das Flugzeug bestens geeignet, sondern bieten euch auch direkt an der Front nützliche Funktionen. Hier könnt ihr beispielsweise unter anderem das Cockpit, die Operationszentrale oder aber auch die Krankenstation verbessern, um ein Radar freizuschalten, sekundäre Missionsziele zu ermitteln oder aber die Regenerationsfähigkeit zu erhöhen. Sehr interessant gelöst und eine nette Funktion, um seinen Charakter weiter zu verbessern. Zudem können so weitere geheime Waffen oder Prototypen freigeschaltet werden.

Es gibt sogar ein besonderes Feature, welches sich Ausschalten nennt. Nach mehreren Tötungen gibt es pro Kill Punkte, von der die Anzahl davon abhängig ist, wie ihr die Tötung ausführt. Lautlose oder unentdeckte Tötungen bringen hier natürlich die meisten Punkte. Habt ihr genügend Punkte erreicht, könnt ihr mit dem wirklich coolen Feature eure Gegner markieren und per Tastendruck alle nacheinander ohne gesehen zu werden ausschalten. Es muss jedoch beachtet werden, dass ihr relativ nah an den Gegnern in Deckung gehen müsst.

Mit der gegnerischen KI ist selbst auf dem Schwierigkeitsgrad Normal nicht zu spaßen. Solltet ihr einmal entdeckt werden und ohne Deckung daherkommen, seid ihr schneller tot als ihr reagieren könnt. Ist eine Deckung vorhanden, geht es jedoch relativ einfach die alarmierten Soldaten auszuschalten. Habt ihr einen Soldaten erledigt, könnt ihr sogar deren Waffen aufsammeln, falls ihr keine Munition mehr haben solltet und kein Muni-Lager in Sicht ist oder euch die andere Waffe einfach besser gefällt.

Grafik & Sound:

Grafisch gibt es eigentlich im Großen und Ganzen nichts zu bemängeln. Hervorzuheben sind die schönen Licht- und Schatten-Effekte, die bereits direkt im Einführungs-Video zu begeistern wissen. Das Flugzeug wurde sehr detailliert und mit jeder Menge Technik ausgestattet, die glaubwürdig rüberkommt. Man kann zudem über einer Leiter das Cockpit erreichen und den Piloten bei der Arbeit zuschauen.

So kämpfen wir uns beispielsweise in der zweiten Mission im Osten des Iraks durch einen Rebellen-Stützpunkt, bei dem wir am Anfang mit einer schallgedämpften Sniper alle Wachen erledigen sollen – mit Hilfe einer Drohne. Es gibt in Splinter Cell: Blacklist jedoch nicht nur Schleich-Szenen oder geheime Missionen, da es auch teilweise actionreich zur Sache gehen kann, ohne näher ins Detail zu gehen – Die Mischung hat uns gut gefallen.

Die Charakter-Designs konnten uns überzeugen und sehen gut aus, wobei die Gesichtsanimation noch ein bisschen besser sein könnten. Die Lippensynchronisation ist jedoch stets in Ordnung. Die Sound-Effekte im Spiel wurden auch passend umgesetzt und tragen ihren Teil zur Gesamtatmosphäre bei.

 Fazit & Bewertung:

Splinter Cell: Blacklist kann direkt am Anfang überzeugen und lässt Sam Fisher in seinem alten Glanz erstrahlen. Die liebevoll gestalteten Level, die Licht- und Schatteneffekte, aber auch die Charaktere und die Story können auf ganzer Linie überzeugen. Es gibt viele Anpassungsmöglichkeiten bei den Waffen und ihr könnt selber entscheiden, ob ihr diese einsetzen möchtet oder doch heimlich und unentdeckt die Missionen erledigt. Stealth-Gameplay wird groß geschrieben und das ist auch gut so. Splinter Cell: Blacklist ist das beste Spiel der Serie und gibt den Spielern unzählige Möglichkeiten die Gegner auszuschalten oder eben nicht.

Splinter Cell Blacklist Review Bewertung 9.0 Review: Spinter Cell: Blacklist im heimlichen Test

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>