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Review: Soul Sacrifice im Test – Das Buch der Künste

Nachdem wir die Preview-Version zu “Soul Sacrifice” aus dem Hause Sony anspielen durften, wurden wir vor einer Woche mit der Vollversion des Action-Rollenspiels von Keiji Inafune bedacht. Positiv ist anzumerken, dass wir unseren Spielstand ohne Probleme übertragen konnten, um von unserem Speicherpunkt weiterspielen zu können. Was für Gegnertypen uns bei der Vollversion über den Weg gelaufen sind und ob uns der Titel auch weiterhin an die PlayStation Vita fesseln konnte, erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen “Soul Sacrifice Test”. Soul Sacrifice Logo Review: Soul Sacrifice im Test   Das Buch der Künste

Singleplayer und Multiplayer:

Nachdem wir nach der Anspielphase der veröffentlichten Preview-Version zu “Soul Sacrifice” unseren Speicherstand erfolgreich in die Vollversion importiert haben, konnten wir sofort mit dem spannenden Abenteuer fortfahren. Doch bevor wir mit unserer Abenteuer-Reise weiter voranschreiten, möchten wir euch nochmals kurz erklären, um was es in “Soul Sacrifice” überhaupt geht.

Sobald man mit dem Spiel startet, wird man der Gewissheit gegenübergestellt, dass der Tod eures Helden immer einen Schritt näher rückt. Retten kann euch hierbei nur ein magisches Buch mit dunkler Magie, welches den Namen Librom trägt, ursprünglich von einem großen Zauberer stammt, eine unglaubliche Macht besitzt und euch seine unterschiedlichen Seiten vorstellt. Auf der einen Seite erklärt es euch alle wichtigen Grundlagen und Informationen zum Spiel, führt euch durch die unterschiedlichen Seiten, begleitet euch bei der abenteuerlichen Reise und gibt euch Hinweise zu den unterschiedlichsten Gegnertypen und wiederum kann es mit seinen Sprüchen auch etwas beleidigend werden – sehr amüsant. Nachdem man nun etwas über das Buch erfahren konnte, darf man nun die Inhalte der einzelnen Seiten am eigenen Leib miterleben.

Hat man sich bei “Soul Sacrifice” erst einmal etwas mit dem magischen Buch vertraut gemacht, erfährt man schnell, dass der letzte Eintrag von einem Zauberer stammt, der seine unbeschreibliche Reise mit allen Geschehnissen in diesem Buch niedergeschrieben hat. Mithilfe des magischen Buches wird man unter anderem mit der Kampf-Fähigkeit ausgestattet und erfährt wie man die düstere Magie effizient gegen alle anstürmenden Kreaturen einsetzt. Ein Manko hat das Ganze, denn umso mehr Magie man im Spielverlauf einsetzt, desto mehr zerfällt der Körper eures Helden. Entscheide selbst ob du Böse und Gut sein möchtest – weiteres unter Gameplay. Unter anderem konnten wir nun auch erfahren, dass wir auf dieser Reise den mächtigen Zauberer des Buches niederstrecken müssen. Ob unser Held dies am Ende der Geschichte schafft, verraten wir euch aber an dieser Stelle nicht, denn etwas Spannung muss natürlich noch vorhanden sein.

Ein sehr tolles Features von “Soul Sacrifice” ist der Multiplayer-Modus, wobei man das Abenteuer nun auch zusammen mit bis zu drei Freunden oder Fremden aus der Online-Welt abschließen kann. Zusammen macht das Kämpfen noch mehr Spaß, da ihr euch gegenseitig heilen könnt und auch einige Taktiken anwenden könnt. Der Multiplayer-Modus wurde sehr gut umgesetzt und bietet neben dem Singleplayer jede Menge Abwechslung.

Gameplay:

Bei „Soul Sacrifice“ dreht sich alles um eure Entscheidungen. Wie schon oben angedeutet, darf man sich bei jeder Tötung entscheiden, ob man sich beim Aufsaugen der Seelen auf die gute oder schlechte Seite stellt. Hierbei wird man unter anderem bei der Entscheidung für den guten Weg den Holy Modus aktivieren, welcher es euch ermöglicht, dass euer Charakter die Form eines Engels annimmt und die Attacken etwas schwächer werden. Ist man aber eher von der bösen Seite angetan, wird sich euer Charakter nach dem Aufsaugen der Seelen zwar in ein böses Wesen der Hölle verwandeln, dennoch habt ihr dadurch stärkere Attacken. Diese beiden Entscheidungen lassen sich gut mit dem Titel inFamous vergleichen, bei dem man sich schon vor einer solchen Art von Entscheidung stellen musste.

Das magische Buch des Zauberers gibt euch unter anderem auch die Möglichkeit, die Kampf-Einstellungen anzupassen – Hierbei stehen euch die Nahkampf- und Magieangriffe zur Verfügung. Beide enthalten jeweils drei freie Slots, die ihr frei belegen könnt. Während des Spiels können diese mit der Schultertaste jederzeit umgeschaltet werden. Sollte man unter Energiemangel leiden, kann man bei den Slots auch gefundene Heilkräuter einsetzen, um euren Helden während eines Kampfes etwas aufzufrischen. Wir empfehlen euch auch präzise und durchdacht gegen die Monster anzugehen, da Buttonsmashing zwar zum Beginn des Spiels funktionieren mag, euch dennoch im weiteren Spielverlauf nicht voran bringen wird.

Befindet man sich mitten in einem Kampf darf man sich natürlich frei entscheiden, wie man das Monster angreifen und erledigen möchte. Nahkampfattacken wie die Faust oder eine große Axt verursachen natürlich einen enormen Schaden, dennoch ist man der Gefahr ausgesetzt, selbst von den Monstern getroffen zu werden. Auf der anderen Seite kann man aber auch von der Ferne mit Magie-Angriffen einen Gegenzug starten, dessen Schaden natürlich nicht zu vergleichen ist. Wird einem der ganze Trubel zu bunt, kann man auch vorzeitig mit dem Drücken der X-Taste vor den Würmern, Vögeln und anderen großen Gestalten wegrennen, um etwas Luft und Raum für einen weiteren Angriff zu bekommen.

 Review: Soul Sacrifice im Test   Das Buch der Künste

Grafik und Sound:

Grafisch kann sich “Soul Sacrifice” im Großen und Ganzen auf dem Multi-touch 5 Zoll OLED Display der PS Vita sehen lassen, auch wenn bei einer falschen Kameraeinstellung hier und da einige unscharfe Texturen auffallen. Die Umgebungen sind auch sehr unterschiedlich. Zum einen kämpft man in einer verregneten Stadt und kurz darauf in einer dunklen Höhle oder einer sandigen Umgebung. Die Abwechslung der Settings wird bei dem Titel “Soul Sacrifice” sehr groß geschrieben und ist auch wirklich unterhaltsam, da hierdurch der Spielspaß enorm gesteigert wird.

Soundtechnisch wurden wir auch positiv überzeugt, da alle Soundeffekte gut zur Geltung kommen. Egal ob ein Monster brüllt, ihr mit eurem Helden eine Aktion ausführt oder das Buch mit euch spricht, bei den unterschiedlichsten Situationen hat sich der Ton stets gut angehört und passte zum gesamten Umfeld. Um jedoch das volle Potenzial des Titels zu hören, sollte man die Lautstärke der PS Vita hochdrehen und einen Kopfhörer aufsetzen.

Fazit und Bewertung:

Mit “Soul Sacrifice” bringt Sony nun ei richtig gutes Action-Abenteuer auf die PS Vita. Dank der guten Steuerung und der grafischen Umsetzung kommt man an diesem Titel eigentlich garnicht vorbei, da dieser in seinem Genre für den Handheld für uns bisher unschlagbar scheint. Sobald man sich zwei bis drei Stunden an den Titel gesetzt hat und sich in das Spielgeschehen vertieft hat, möchte man am liebsten immer weiter spielen, um zu erfahren, welche Monster und Ungeheuer als nächstes auf euch warten. “Soul Sacrifice” macht Spaß und ist sehr spielenswert.

Soul Sacrifice Review Bewertung 8.51 Review: Soul Sacrifice im Test   Das Buch der Künste

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