Facebook
Twitter
Feed

Review: MotoGP 13 – Die Königsklasse der MotoGP im Test

Der Asphalt glüht, die Ampel springt auf Grün und die Reifen fangen an zu quietschen. Bringt euer Motorrad auf Hochtouren und fahrt euch an die Spitze in der Moto 3, Moto 2 und der Königsklasse der MotoGP mit allen bekannten und lizenzierten Rennfahrern aus der Szene. Es warten alle bekannten Strecken auf euch, welche passend zum Sommer von euch befahren werden möchten. Kann der Titel aus dem Hause Namco Bandai und Milestone durch seinen enormen und originalgetreuen Inhalt glänzen oder sollte man lieber gleich den Rennanzug im Schrank hängen lassen. Alle Einzelheiten erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen MotoGP 13 Test.

MotoGP 13 Review: MotoGP 13   Die Königsklasse der MotoGP im Test

Single- und Multplayer:

Bei MotoGP 13 werden sich alle Fans der Motorrad-Serie Dank des originalen Erscheinens wirklich wohlfühlen. Schlüpft unter anderem in die Haut der MotoGP-Fahrer Valentino Rossi, Nicky Hayden, Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa oder Stefan Bradl in der 1000cm³ Klasse oder lasst es etwas ruhiger in der Moto2 600cm³ Klasse mit Axel Pons, Thomas Luthi und Mika Kallio angehen. Zum guten Schluss gibt es noch die niedrigste Moto3 250cm³-Klasse mit Luis Salom, Arthur Sissis oder Alex Rins, welche auch natürlich sehenswert ist.

Zur Auswahl stehen euch bei MotoGP 13 eine Menge an Modi, welche ihr bewältigen müsst. Neben einem Sofortrennen, bei dem ihr per Zufall ein Motorrad, einen Fahrer, eine Klasse und eine Strecke zugewiesen bekommt und dann in einem 3 Runden Rennen auf den ersten Platz fahren müsst, könnt ihr natürlich auch dem Grand Prix beitreten, der euch die freie Auswahl an Fahrern und Strecken in allen drei Klassen bietet. Sehr positiv ist hierbei, dass man nach Lust und Laune auf den Strecken wie dem deutschen Sachsenring, dem amerikanischen Mazda Raceway Laguna Seca, dem spanischen Circuit de Catalunya, dem italienischen Autodromo internazionale del Mugello oder auf der französischen Rennstrecke Le Mans Vollgas geben kann. Hierbei habt ihr zudem volle Auswahlmöglichkeiten. Neben dem Wetter könnt ihr die Renndistanz, die Fahrphysik und die KI-Schwierigkeit nach eurem Belieben anpassen.

Wenn ihr aber das komplette Programm miterleben möchtet, dann wählt den Karriere-Modus, der euch alles bieten wird, was in MotoGP 13 zur Auswahl steht. Ihr beginnt unter anderem in einem der niedrigen Teams und dürft etwas in die Rennteams reinschnuppern und diese antesten. Habt ihr euch für ein Team entschieden, kann es schon losgehen Ihr erhaltet E-Mails von eurem Manager, in welchen er euch hilfreiche Tipps und eure Aufgaben mitteilt. Das Motto lautet, gebt euer bestes, um an die Spitze der MotoGP zu gelangen – das geht nur mir Ehrgeiz und gutem Handling.

Sollten euch die oben genannten Modi nicht ausreichen, steht für euch auch noch ein Multiplayer-Modus zur Verfügung, der euch die Möglichkeit bietet mit bis zu zwölf Teilnehmern aus dem Internet über die originalen Strecken von MotoGP 13 zu brettern. Wie schon offline, gibt es auch einen Online-Grand Prix, welcher euch einige kurze Rennen zur Abwechslung bietet. Ihr könnt aber auch einfach vorgefertigte Rennen fahren, um den Rang zu steigern. Toll ist auch, dass man die komplette Saison 2013 mit einem Freund zusammen oder gegeneinander im von den Fans gewünschten Split-Screen-Modus fahren kann.

Gameplay:

Wie man den vielen Modi entnehmen kann, geht es bei MotoGP 13, welches bei dem Entwicklerteam Milestone entstanden ist, ordentlich zur Sache. Doch lässt sich der Titel auch auf den vielen Strecken gut steuern? Hierbei mussten wir feststellen, dass man schon einige Rennen braucht, um sich an die Kurvenhaltung der Motorräder zu gewöhnen, da die Balance wirklich enorm wichtig ist. Sobald man nämlich falsch gegenlenkt oder in den Kurven zu stark einlenkt, beginnt euer Fahrzeug zu straucheln, was man auch am Fahrer selbst schnell erkennen kann. Entweder man fängt sich schnell wieder mit einer gekonnten Gegenlenkung oder man fliegt im hohen Bogen über die Strecke in den Kies oder eine Mauer.

Aber das ist auch kein Problem, denn wenn man von seinem Motorrad fällt, kann man wie schon in vielen Spielen auch die Rückspulfunktion benutzen, mit welcher man sich an eine beliebige Stelle zurücksetzen kann, um den gescheiterten Abschnitt erneut mit einer besseren Fahreinlage zu meistern. Solltet ihr dennoch nicht wirklich mit eurem Motorrad zurecht kommen, habt ihr die Möglichkeit die Einstellungen aufzurufen und verschiedene Fahrhilfen wie das ABS-System, die Grundlinie oder die Schaltung umzustellen. Unter anderem könnte hierbei die eine oder andere Hilfestellung dabei sein. Neben dem Gas und der Bremse könnt ihr auch während dem Fahren auf dem Hinterrad oder dem Vorderrad euer Können unter Beweis stellen – diese Methode dient nur zur eigenen Pose. Da wir in den Jahren schon genügend Erfahrungen mit der MotoGP-Serie sammeln konnten, fiel uns der Einstieg in den neuen Titel nicht sonderlich schwer. Aber dennoch ist der Einstieg für Neulinge trotz sämtlichen eingeschalteten Unterstützungen eine wahre Herausforderung – Hier warten einige Spielstunden auf euch.

Wir empfehlen auch allen Neulingen mit der Moto3-Klasse zu beginnen, da hierbei das Schnelligkeitsgefühl nicht so enorm ist wie in der MotoGP-Klasse. Hierfür sollte man schon etwas Erfahrung besitzen, sonst fällt man schneller vom Sattel als man denkt – Übung macht den Meister.

Grafik und Sound:

Der neue Titel MotoGP 13 sieht zwar gar nicht so schlecht aus, dennoch merkt man, dass die Liebe zum Detail etwas vernachlässigt wurde. Die Bandenwerbung und Schriftzüge, welche die Strecken überhäufen, sind natürlich gut erkennbar. Die Fahrzeuge und die Gegner sehen hingegen besser aus, als die Umgebung. Unserer Meinung nach hätte man aber trotzdem nochmal eine Schippe drauflegen können. An Rennspiele wie Gran Turismo 5, kommt man Straßen- und Umgebungstechnisch nicht ran und muss sich in dieser Hinsicht geschlagen geben. Dafür glänzen aber die Motorräder und die Fahrer, was man aber auch von einem offiziellen Rennspiel der MotoGP-Serie erwarten kann.

Toll fanden wir das man wirklich alle Strecken der 2013-Saison eingebaut hat. Hierbei macht man die Bekanntschaft über Strecken von Deutschland über Italien bis nach Spanien. Bevor man ein Rennen startet, bekommt man auch immer ein Video eingespielt, welches euch die harten Kurven und die Umgebung etwas näher vorstellt, um sich optimal auf die jeweilige Strecke einstellen zu können.

Im Soundbereich befindet sich der Titel in der Oberklasse. Unter anderem begleitet euch im Spiel der bekannte deutsche MotoGP-Kommentator Edgar Mielke, der euch stets nett begrüßt und in dem folgenden Veranstaltungsland herzlich Willkommen heißt. Das Wichtigste ist natürlich das Geschehen und die Stimmung auf den Tribünen. Die Sounds der Motorräder hören sich gut an und verleihen dem Spiel seinen gewissen Flair. Bei einem Start kann man die Souns sehr gut hören, da sich viele Motorräder an einer Stelle befinden und hierbei ordentlich an Motorgeräuschen entgegen kommt. Den Jubel der Fans kann man auch etwas wahrnehmen. Zwar sind diese beim Fahren nur Nebensache, dennoch gehören sie zum Rennsport dazu und tragen zur Stimmung bei.

Fazit und Bewertung:

Mit dem Titel MotoGP 13 aus dem Hause Namco Bandai und Milestone wurde ein richtig tolles Rennspiel veröffentlicht, welches vor allem mit seinen originalgetreuen Strecken, Motorräder und Fahrer punkten kann. Die bereitgestellten Modi reichen vollkommen aus, um einige Spielstunden mit dem Titel zu verbringen. Zwar muss man einige Abstriche an der Grafik machen, dennoch ist der Titel einwandfrei spielbar und macht wirklich Spaß. Als eingefleischter Fan der Serie oder als Neuling braucht man sich keine Gedanken beim Kauf machen, auch wenn der Schwierigkeitsgrad der Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig ist – nach ein paar Runden hat man den Dreh raus. Wer mit einigen Mängeln leben kann, kann sich den Titel auf jedenfall anschauen.

MotoGP 13 Review Bewertung 8.0 Review: MotoGP 13   Die Königsklasse der MotoGP im Test

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>