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Review: Metal Gear Rising: Revengeance – Knallharte Cyber-Action im Test

Nach “Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty” begibt sich der Protagonist Raiden erneut auf ein waghalsiges Abenteuer mit dem Namen “Metal Gear Rising: Revengeance”, bei dem man zwar nicht mehr so vorsichtig agieren muss wie bei den Vorgängern, jedoch mit seiner neuen Art die Spieler begeistern möchte. Wir haben für euch den am 21. Februar 2013 erschienenen Titel ausgiebig angespielt und werden euch nun erklären, ob sich ein Kauf lohnt oder eben nicht. Alles weitere erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen “Metal Gear Rising: Revengeance Test”.

Metal Gear Rising Revengeance Test Review: Metal Gear Rising: Revengeance   Knallharte Cyber Action im Test

Singleplayer:

Bei dem neuesten Titel aus der Schmiede von Hideo Kojima schlüpft man in die Protagonistenrolle von Raiden, dem Hauptcharakter aus dem bekannten und erfolgreichen PlayStation 2-Titel “Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty”. Konami hat bei “Metal Gear Rising: Revengeance”, welche bei dem Entwicklerstudio Platinum Games entstanden ist, dieses Mal nicht auf die bekannten Stealth-Elemente der Vorgänger wie “Metal Gear Solid”, “Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty”, “Metal Gear Solid 3: Snake Eater” und “Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots” gesetzt, sondern eher Hack & Slay-Action-Elemente integriert – unter Gameplay findet ihr mehr.

Die Story spielt rund vier Jahre nach “Guns of the Patriots” und wirft euch in eine actionreiche Reise, nachdem der Zusammenbruch verschiedener Organisationen zustande kam. Nachdem die Patriots von der Kontrolle befreit wurden, hat sich die Cyborg-Technologie weit verteilt und aus den privaten Militärunternehmen der Welt wurden nun mehrere Kleinfirmen gegründet, um für weitere Konflikte auf der Welt zu sorgen. Der Protagonist Raiden, welcher von seinem aktiven Dienst zurückgetreten ist und derzeit mit seiner Frau und seinem Sohn ein schönes Leben führt, hat sich nun dem friedensstiftenden Militärunternehmen Maverick Security Consulting angeschlossen. Die Gruppe hat den Auftrag den Premierminister von einem afrikanischen Entwicklungslandes zu schützen. Es gibt jedoch ein rivalisierendes Unternehmen namens Desperado Enforcement, die den Konvoi von Raiden angreifen und für große Unruhe sorgen.

Man begegnet unter anderem direkt zu Beginn des Spiels einen geheimnisvollen Schwertkämpfer, welcher den Namen Sam trägt und versucht den Protagonisten Raiden unter Druck zu setzen. Er hält Raiden davon ab den Premierminister zu retten und zerstört ihm dabei sein linkes Auge und schneidet ihm bei lebendigen Leibe den linken Arm mit einem scharfen Schwert ab. Der Spieler hat in dieser Szene keinen Einfluss mehr auf das Geschehen und muss gnadenlos den Tod des Ministers mit ansehen. Raiden kann sich noch in letzter Sekunde von den schweren Attacken von Sam retten und fliehen. Einige Wochen später kehrt Raiden mit neuen High-Tech-Geräten und neuem Arm zurück, doch kann er die Desperado Enforcement in die Schranken weisen?

Gameplay:

“Metal Gear Rising: Revengeance” hat natürlich neben der oben erwähnten Geschichte noch einige Neuerungen zu bieten. Das größte Feature des neuen Titels ist der komplett neue Blade-Modus, mit dem man dem actionreichen Gameplay-Feeling noch mehr Freiheiten erlaubt. Aktivieren kann man diesen zu jeder Zeit im Spiel, um fast alle in der Umgebung stehenden Objekte und feindliche Gegner in ihre Einzelteile zu stückeln, falls man das Verlangen dazu hat. Man kann mit der Aktivierung des Blade Modus mit der L2-Taste senkrechte- und waagerechte Schnitte mit dem Katana-Schwert ausführen und hierbei noch total präzise mit den Analogsticks den Schneideweg bestimmen. Natürlich kann man den Blade-Modus nicht ununterbrochen benutzen, da dieser Energie verzehrt, die jedoch nach einiger Zeit und ein paar Angriffen wieder aufgefüllt wird. Diese neue Art der Selbstverteidigung ist für den Spieler sehr wichtig, um in verschiedenen Situationen den großen Cyborgs die Metallteile von der Panzerung zu schneiden oder diese durch präzise Schnitte gegebenfalls zum Aufgeben zu zwingen.

Im Spiel kann man sich mit dem Protagonisten frei und gut in den Leveln bewegen, um in den actionreichen Kampfszenen den Überblick behalten zu können. Neben eurem alles zerschneidbaren High-Frequency-Schwert habt ihr auch die Möglichkeit weitere Gegenstände als Sekundärwaffe zu benutzen. Hierbei könnt ihr eure Gegner neben dem Schwert auch mit Raketenwerfern oder Granaten zur Strecke bringen, wobei man natürlich alle Gegner mit dem Schwert besiegen kann, ohne auf diese zurückzugreifen.

“Metal Gear Rising: Revengeance” bietet auch ein Upgrade-System, mit dem ihr verschiedene Attribute von Raiden verbessern könnt. Habt ihr eines der insgesamt acht Kapitel der Story abgeschlossen, werdet ihr mit verschiedenen Upgrades belohnt. Unter anderem wird hier die Schnelligkeit, Combos und getötete Gegner bewertet, welche euch bei einem guten Abschluss mehr Kampfpunkte verleihen. Mit den Punkten könnt ihr zwischen den einzelnen Kapiteln euren Helden mit Upgrades für Ausrüstungsgegenstände wie besseren Schutz für den Cyborg-Anzug, verschiedene Skills oder für die Waffen einsetzen, um gestärkt gegen die Horden der Desperado Enforcement überleben zu können. Sollten die Kampfpunkte nicht ausreichen, darf man sich auch an die VR-Missionen wagen, welche euch weitere Punkte ermöglichen.VR-Missionen sind eine Art Parkour auf Zeit, welche man so schnell wie möglich beenden sollte. Je schneller ihr seid, desto mehr Punkte könnt ihr verdienen. Auch gibt es in “Metal Gear Rising: Revengeance” verschiedene Gegnertypen, die euch das Leben im Spiel zur Hölle machen. Neben menschenähnlichen Gestalten gibt es auch riesige Roboter, die ihr besiegen müsst.

Review Metal Gear Rising Test 01 Review: Metal Gear Rising: Revengeance   Knallharte Cyber Action im Test

Grafik und Sound:

“Metal Gear Rising: Revengeance” sieht gut aus und läuft Dank der konstanten 60 FPS ohne jeglichen Probleme. Alle Animationen und Kämpfe werden flüssig und ohne Ruckler auf dem Bildschirm angezeigt. Sogar wenn eine Horde an Cyborgs auf euch zugestürmt kommt und der Bildschirm leicht unübersichtlich werden könnte, konnten wir keine Fehler feststellen. Beim genaueren Hinschauen jedoch, fallen einem einige schwache Texturen an der Umgebung auf. Abseits platzierte Tonnen oder Baumstämme sind hier gemeint, die beim normalen Spielen eigentlich nicht auffallen. Im Großen und Ganzen hat das Entwicklerteam von Platinum Games grafisch eine gute Leistung vollbracht. Auch wenn man im Verlauf der Story an verschiedenen Schauplätzen kämpft, ist der Level-Aufbau stets linear. Nicht nur die Umgebungen, sondern auch der Protagonist und andere Chraktere sehen sehr detailliert aus.

Der Soundtrack passt optimal zum actionreichen Titel, denn in ruhigen Passagen wird man mit einer stimmigen Hintergrundmusik begleitet, wärend man die Kampfszenen mit schnellen und fetzigen Stücken an die jeweiligen Situationen gut untermalt hat. Aber auch die Synchronstimmen der Charaktere kommen gut zur Geltung und hören sich glaubwürdig an. Gesprochen wird bei dem Titel komplett in englischer Sprache, wobei ein deutscher Untertitel vorhanden ist. Geräusche, wie das Durchtrennen der Roboter, Straßenschilder oder Bäume hören sich jedes Mal anders an, sodass die Unterschiede auch vom Sound her unterstützt werden.

Fazit und Bewertung:

“Metal Gear Rising: Revengeance” aus dem Hause Konami und Platinum Games kann mit vielen guten Dingen wie Grafik, Sound, Frame-Rate, Blade-Modus, VR-Missionen und dem Upgrade-System punkten, sodass negative Aspekte wie einige schwache Texturen und der fehlende Multiplayer-Part gar nicht auffallen. “Metal Gear”-Fans können ohne zu zögern zugreifen, denn das Spiel macht jede Menge Spaß.

Metal Gear Rising Revengeance Review Bewertung 8.5 Review: Metal Gear Rising: Revengeance   Knallharte Cyber Action im Test

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