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Review: Dragon’s Dogma: Dark Arisen – Die Drachenjagd geht weiter

Nach dem im Jahr 2012 von Capcom veröffentlichten Titel „Dragon’s Dogma“, erscheint der Titel nun mit dem Namen „Dragon’s Dogma: Dark Arisen“ erneut in einer überarbeiteten Fassung mit einigen Zusatzinhalten. Neben den neuen Inhalten schont dieser auch mit einem Preis von rund 30 Euro euren Geldbeutel. Lohnt sich der Kauf oder sollte man auch bei diesem Budget-Preis eher die Finger davon lassen. Die Antwort erfahrt ihr nun in unserem ausführlichen „Dragon’s Dogma: Dark Arisen Test“.

Dark Arisen Logo 1024x390 Review: Dragons Dogma: Dark Arisen   Die Drachenjagd geht weiter

Singleplayer und Story:

Mit dem ersten Blick auf den Titel „Dragon’s Dogma: Dark Arisen“ fällt einen schnell auf, dass sich im Vergleich zum 2012 erschienenen “Dragon’s Dogma” eigentlich nicht viel geändert hat. Neben dem Spiel Dragon’s Dogma enthält der Titel die im Dezember erschienenen Modi Schwer und Speedrun. An der Geschichte hat man jedoch nicht gefeilt, denn diese dreht sich immer noch um einen Helden, welcher seine Heimatstadt mit dem Namen Kassardis vor den Angriffen des Drachens schützen möchte. Als er sich in den Weg stellte, riss er ihm mit seiner Pranke das Herz aus dem Leib. Eigentlich müsste es nun mit einer Friedhof-Szene weitergehen, doch findet er sich nach einer kurzen Zeit geheilt in einem Bett wieder. Nach dem Erwachen werden wir als spielbarer Charakter nun der Erweckte genannt. Jetzt geht es darum, den Bösen zu finden und niederzustrecken, um sein Herz wieder zurück zu ergattern.

Unter anderem erkundet man erneut die Welt von Gransys, wobei man natürlich verschiedene Aufträge absolvieren muss, sich mit vielen NPCs trifft und den herzlosen Helden durch die tolle Story begleitet. Die Story bietet euch eine Spielzeit von rund 30 Stunden, wobei hierbei keine Nebenmissionen und Erkundungen einberechnet wurden. Wenn jemand die Geschichte von “Dragon’s Dogma” nicht kennt, darf sich nun auf eine erweiterte Geschichte freuen, welche nun durch 14 neue Charaktere, zusätzliche Charakter-Entwicklungsstufen, über 100 neue Ausrüstungs-Teile/Verbesserungen und erweiterte Optionen zur Charakter-Individualisierung bietet. Weitere Informationen zur Story dürft ihr gerne unserem bereits veröffentlichten “Dragon’s Dogma”-Test entnehmen, da sich hierbei leider nichts geändert hat.

Gameplay:

Wer “Dragon’s Dogma” schon gespielt hat, dem wird es auffallen, welche Zusatzinhalte Capcom hinzugefügt hat. Neulinge hingegen sollte sich unter anderem hüten, sich zu Beginn des Spiels zur neuen Insel Finstergram über den Bootsmann Olra, welcher am Pier in Kassardis auf euch wartet, aufzubrechen, denn hierbei wird man schon beim Betreten von mächtigen Gegnern begrüßt, welche einen ohne Chance niederstrecken – wir empfehlen euch einen Beitritt erst bei einer Stufe von mindestens 45. Die neue Insel bietet euch zudem einen weiteren Spielspaß von fünfzehn Stunden, wobei man erst einmal ein gewisses Level erreichen muss, um sie durchqueren zu können.

Die Insel Finstergram macht seinem Namen übrigens alle Ehre, denn sie hört sich nicht nur sehr düster an, sondern schaut auch so aus. Zum Vergleich nehmen wir den Ort Grabenbruch, welcher euch in ein Labyrinth aus Gängen mit vielen unterschiedlichen Felsformationen führt. So kann man sich auch einige Abschnitte von der Insel vorstellen. In den dunklen Gängen warten rund 25 neue Gegner auf euren Helden, darunter Riesenwürmer und ein sehr großer Goblin. Hat man auf dem Weg verschiedene Ausrüstungsgegenstände gefunden, muss man diese bei Olra von einem Fluch befreien, denn sonst wird man diese nicht benutzen können.

Die bekannten Vasallen unterstützen euch natürlich auf eurer Reise. Sie verfügen auch wieder über ihre speziellen Kräfte, welche an manchen Stellen der Quests wirklich hilfreich sind, jedoch manchmal auch nicht so gut funktionieren. Neben den Zusatzinhalten hat Capcom auch die Menüs etwas überarbeitet und gestaltet, wobei uns dies nicht wirklich aufgefallen ist. Die zusätzlichen hinzugefügten Inhalte wurden zwar klasse eingebunden, aber was hat sich denn am Spielgefühl getan? Hierbei müssen wir euch enttäuschen, denn hierbei wird man keine Neuerungen ausfindig machen können. Wozu auch, denn “Dragon’s Dogma” ließ sich auch schon ohne die neuen Inhalte wunderbar steuern und daher auch ohne Probleme spielen.
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Grafik und Sound:

Die bekannten Orte des Spiels hat man keineswegs bearbeitet und verbessert – schade. Sie sehen zwar akzeptabel, dennoch hätte man die etwas flimmernden Schatten der Gegner und Objekte beheben können. Außerdem stören auch die unzähligen unscharfen Texturen etwas. Hierbei sehen sogar einige Kleidungsstücke des Helden nicht gut aus und hinterlassen damit einen schlechten Eindruck. An manchen Stellen des Spiels wirkt der Titel leider nicht mehr ganz zeitgemäß.

Begibt man sich aber bei „Dragon”s Dogma: Dark Arisen“ zur neuen Insel Finstergram, fällt einem schnell auf, dass man sich hier schon etwas mehr Mühe gegeben hat. Hier erwarten euch sehr tolle Lichteffekte, welche man an unterschiedlichen Stellen beobachten kann. Sehr auffallend sind die Lichtstrahlen, welche durch die Lücken der Höhlen scheinen. Auch mit einem Blick auf die Fackeln waren wir begeistert, da wir hierbei kein Schattenflimmern wie im Hauptspiel erkennen konnten. Im Großen und Ganzen stören die im Hauptspiel aufgefallenen Grafikmängel nicht sonderbar, da man sich mehr auf die Kämpfe konzentriert, die uns weiterhin nicht enttäuschten.

Der Soundtrack zum Spiel ist sehr gut, neben verschiedenen Tiergeräuschen, wie Knurren eines Tigers, das Zirpen der Grillen oder Zwitschern eines Vogels kommen auch fallende Tropfen in den Höhlen und das Durchlaufen der unterschiedlichen Beläge gut zur Geltung.

Aber auch die Synchronisation der Stimmen von den Charakteren ist wieder toll umgesetzt worden und gibt einen keinen Grund hierbei etwas schlechtes von sich zu geben. Musikalisch hat man bei den etwas heiklen Szenen wie gewohnt schnellere Töne und bei den Laufwegen und erzählerischen Stellen auf ruhige Soundpassagen zurückgegriffen. Für die richtigen Fans hat man nun auch die japanische Original-Vertonung hinzugefügt, um diejenigen mit voller Kraft eintauchen zu lassen – eine toller Zusatz.

Fazit und Bewertung:

Mit „Dragon”s Dogma: Dark Arisen“ aus dem Hause Capcom ist nach der Erscheinung im Jahr 2012 wirklich ein weiteres gutes Komplettpaket zusammengeschnürt worden. Neben den bekannten Orten und Umgebungen des Spiels hat man nun viele neue Inhalte wie die Insel Finstergram hinzugefügt, welche mit einer Spielzeit von rund 15 Stunden einen ordentlichen Zusatz bietet. Mit einem Preis von rund 30 Euro kann jeder Neuling spontan zugreifen, aber auch eingesessene kommen um den Titel nicht herum, da die Inhalte nicht als DLC für “Dragon’s Dogma” erscheinen werden. Aber auch hier machen wirkliche Fans von “Dragon”s Dogma” keinen Fehler, denn es lohnt sich wirklich diesen tollen Titel weiter zu spielen. Als Belohnung erhält man bei der Übertragung der Spielstände auch Riftkristalle, Reisesteine und ein Rüstungspaket.

Dragons Dogma  Dark Arisen Review Bewertung 8.5 Review: Dragons Dogma: Dark Arisen   Die Drachenjagd geht weiter

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