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Review: Army of Two The Devil’s Cartel im Test – Auf nach Mexiko

Wir haben uns “Army of Two: The Devil’s Cartel” von Electronic Arts und Visceral Games ausführlich angeschaut und präsentieren heute unseren ausführlichen “Army of Two: The Devil’s Cartel Test”. Coole Baller-Action oder doch nur ein ein Standard-Shooter? Das und viel mehr erfahrt ihr unter diesen Zeilen.

Army of Two The Devils Cartel Test Review: Army of Two The Devils Cartel im Test   Auf nach Mexiko

Singleplayer und Story:

“Army of Two: The Devil’s Cartel” versetzt uns in die Lage eines neuen T.W.O. Teams, welches aus Alpha und Bravo besteht, während wir wiederum Alpha übernehmen. Wie ihr euch sicherlich denken könnt, sind dies neue Protagonisten, wobei wir die anderen Teams aus dem zweiten und ersten Teil auch in “Army of Two: The Devil’s Cartel” zu Gesicht bekommen. Eliot Salem und Tyson Rios spielen sogar eine bedeutende Rolle und begleiten uns mehr oder weniger durch das komplette Spiel – wenn auch nicht immer im positiven Sinne.

Unser aktueller Auftrag lautet das größte Kartell der Welt hochzunehmen und den Chef der Bande El Diablo dingfest zu machen. Diese Verbrecherorganisation nennt sich “La Guadaña” und terrorisiert ganz Mexiko. Völlig egal ob Anschläge oder Morde verübt werden, denn das einzige Ziel des Kartells ist Angst und Schrecken zu verbreiten. Wir finden uns als Protagonist auf den tödlichen Straßen von Mexiko wieder und müssen jede Menge Schurken das Licht ausknipsen. Auf unserem Weg finden wir den Kontakt Fiona, die uns in der zweiten Hälfte mit weiblicher Kraft zur Seite steht.

Die Story und die Handlung von “Army of Two: The Devil’s Cartel” konnte uns sehr überzeugen, da diese spannend und cool zugleich erzählt wird. Es gibt einige Wendungen, die wir sehr gut finden und keinesfalls aufgesetzt wirken. Es ist alles sehr stimmig und die Mannen von Visceral Games zögern nicht wichtige Personen sterben zu lassen. Meistens gibt es immer ein Happy End, doch fällt dieses etwas anders aus als erwartet. Die Co-Op-Komponente hat uns jedoch am besten gefallen, da sich der Titel nicht nur besser spielen lässt, sondern auch um einiges mehr Spaß macht. Im Verlauf der Story gibt es auch einige besondere Aktionen, wie eine Autoverfolgungsjagd, MG-Action und weitere – auf jedenfall sehr abwechslungsreich, wobei ihr euch teilweise für bestimmte Wege entscheiden könnt. Geht ihr an die Front oder gebt ihr Rückendeckung? Steigt ihr in den Helikopter oder bleibt ihr alleine auf dem Boden zurück?

Gameplay:

“Army of Two: The Devil’s Cartel” ist wie die Vorgänger auch ein Third-Person-Shooter, der auch vom Gameplay überzeugen kann, auch wenn es sehr einfach gestrickt ist. Euch stehen jede Menge Waffen zur Verfügung, die ihr nach eurem Belieben erweitern und verbessern könnt. Neben dem Schaft, Magazin oder aber auch dem Visier, dürft ihr euch auch jede Menge Tarnungen aussuchen. Spieler, die sich gerne mit den Anpassungen der Waffen austoben, sind mit diesem Spiel gut beraten. Waffen können aus Primär-, Sekundär- und Handfeuerwaffen gewählt werden. Zusätzlich gibt es Masken und Tattoos, welche zwar nett sind, doch in diesem Zusammenhang etwas unnötig erscheinen – wen interessiert hier das Aussehen?

Auch wenn “Army of Two: The Devil’s Cartel” alleine mit einem computergesteuerten Bravo gespielt werden kann, empfehlen wir euch das Spielen mit einem menschlichen Partner. Alleine habt ihr zwar die Möglichkeit Bravo Befehle zu geben, die auch gut umgesetzt werden, doch macht es zu zweit einfach mehr Spaß. Deckung und taktisches Vorgehen ist eines der wichtigsten Themen, sodass es eigentlich schon klar ist, dass ein Computer keinen Menschen ersetzen kann. Ihr müsst Stellungen flankieren, euer Partner muss Feuerschutz geben, um beispielsweise gut gesichterte MG-Stellungen auszuschalten.

Das Deckungs-System hat uns sehr überrascht, da es einwandfrei funktionierte. Mit einem einfachen Tastendruck ducken wir uns hinter einer Mauer oder einer Kiste und können uns so vor Beschuss schützen. Das Wechseln der Deckungen funktioniert genauso einfach und öffnet das Tor zum taktischen Voranschreiten. Falls ihr eurem Partner Schutz geben möchtet, sodass dieser sich von der Seite anschleichen kann, schießt einfach auf eure Gegner aus der Deckung heraus. Der Vorteil – ihr lenkt die Gegner auf euch und ihr werdet nicht getroffen, oder doch? Hinter einer Holzkiste seid ihr nicht so sicher, wie man denken könnte. Während in manchen Spielen die Umgebungen selbst bei Raketenbeschuss nicht zerstört werden, lösen sich in “Army of Two: The Devil’s Cartel” jede Menge Deckungen in Staub auf. Das Verschieben mancher Gegenstände wie Trucks oder großen Stahlkisten nutzen einem auch als Schutzschild oder machen neue Wege frei.

Als wichtigste Neuerungen sind Overkill und Two-Vision zu nennen. Overkill ist eine zerstörerische Fähigkeit, die sich bei Tötungen langsam auflädt. Beim Aktivieren seid ihr unbesiegbar und verursacht jede Menge Schaden. Neben unendlich Munition könnt ihr auch unzählige Granaten werfen. Habt ihr Overkill aktiviert und euer Partner startet diese Fähigkeit parallel, seid ihr noch stärker und es steht mehr Zeit zur Verfügung. Benutzt nur euer Teammitglied Overkill könnt ihr von diesen Funktionen ebenfalls Gebrauch machen – sehr nützlich und actionreich. Mit Two-Vision seid ihr in der Lage Gegner für euren Kameraden zu markieren, während die besten Laufwege anzeigt werden. Wir haben das letztere Feature lediglich zum kurzen Test benutzt, da wir unsere eigene Wege und Taktiken benutzt haben.

Grafik und Sound:

Grafisch ist “Army of Two: The Devil’s Cartel” in der oberen Mittelklasse einzuordnen. Besonders die Settings konnten uns sehr begeistern. Es gibt sehr viele verschiedene wie einen Friedhof, kleine Dörfer, eine Kirche und sogar durch mexikanische Slums müssen wir uns durchschlagen. Auch für Mexiko typische Ödlandschaften bekommen wir zu Gesicht. Diese wurden mit viel Liebe zum Detail dargestellt und sehen sehr gut aus. Auch die Charaktere und Waffenmodelle können sich sehen lassen. Die Animationen der Gesichter hingegen sind nicht sonderlich gut gelungen. Schade ist auch die Tatsache, dass die bekannten High-Fives und Aktionen komplett gestrichen worden sind.

Dank der Frostbite Engine 2.0 fliegen in “Army of Two: The Devil’s Cartel” auch ordentlich die Fetzen – besonders im Overkill-Modus. Einige Häuserwände, Deckungen wie Mauern oder Kisten und jede Menge Gasflaschen oder Tanker fliegen mit ordentlich Kraft in die Luft. Durch das grelle Licht der Explosionen sieht man desöfteren für einige Sekunden nichts mehr.

Die Soundkulisse in “Army of Two: The Devil’s Cartel” wurde stimmig und gut umgesetzt. Auch von den Soundeffekten merkt ihr förmlich, dass alles um euch herum in die Brüche geht und euch Bruchstücke um die Ohren fliegen. Auch wenn die Synchronsprecher zu den Charakteren passen, sind uns hier und da einige asynchrone Lippenbewegungen aufgefallen, doch ist dies nicht sonderlich tragisch.

Fazit und Bewertung:

“Army of Two: The Devil’s Cartel” ist ein Co-Op-Shooter, welcher mit einem Freund auf jedenfall mehr Spaß macht als alleine. Dank der Frostbite Engine 2.0 dürft ihr euch auf schöne Landschaften und Settings freuen, die ordentlich zerlegt werden können. Die Soundeffekte wurden sehr gut umgesetzt und wissen zu begeistern. Im Großen und Ganzen wurde das Spielprinzip von “Army of Two: The Devil’s Cartel” sehr einfach gehalten, da es eigentlich nur um Schießen und Zerstörung geht – Draufhalten, einige coole Explosionen entfachen und Gegner erledigen. Als Zusatz gibt es den Overkill-Modus, bei dem so richtig die Fetzen fliegen. Der dritte Teil der Serie ist auf jedenfall spielenswert und macht jede Menge Spaß.

Army of Two The Devils Cartel Review Bewertung 8.0 Review: Army of Two The Devils Cartel im Test   Auf nach Mexiko

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